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Fränk Hofer neuer Swiss Cycling-Präsident |
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Am 15. März gaben sich die Delegierten von Swiss-Cycling eine neue Verbandsführung. Offizieller Nachfolger des zurückgetretenen Fritz Bösch wird der Thuner Fränk Hofer, seines Zeichens Maluco-Gründer und bisher Ausbildungsverantwortlicher beim Radverband. In den Verbandsvorstand wurden zusätzlich gewählt: Michel Savary (Vizepräsident), Marco Sangiorgio, Michael Lüthi, Charly Schlott, Erwin Elmiger und als erste Frau im Vorstand Marianne Kern als Finanzenchefin.
Klare Situation nach zweitem Wahlgang
Die Präsidentschaftwahl fiel unerwartet deutlich aus. Nach einer recht hitzigen Debatte erreichte Fränk Hofer bereits im ersten Wahlgang fast das absolute Mehr, bereits im zweiten Wahlgang stand er deutlich als Sieger fest. Mit Hofer verfügt Swiss Cycling über einen der jüngsten Präsidenten der grossen Schweizer Sportverbände. Hofer gilt denn auch als Hoffnungsträger und als Garant für neuen und frischen Wind im Radverband.
Erster Präsident mit MTB-Wurzeln
Mit Hofer ist auch zum ersten Mal eine Person im Präsidium, der über Wurzeln im Mountainbikesport verfügt. Der Berner Oberländer gilt als einer der Pioniere im Bereich Biketourismus und steht dem Verband Schweizer Mountainbikeführer (VSMF) vor, mit welchem er auch an der IG Mountainbike massgebend beteiligt und integriert ist. Seit eineinhalb Jahren ist Hofer zudem Ausbildungsverantwortlicher bei Swiss Cycling. Ob er das Doppelmandat Präsidium-Ausbildung weiterführt, war zum Zeitpunkt der Wahl noch offen.
Interview auf www.move.ch
Wie sich der Verband unter Fränk Hofer entwickeln dürfte und was das insbesondere für den Bereich Mountainbike bedeuten dürfte, bringt MOVE am 17. März auf seiner Website anlässlich eines Interviews mit dem neuen Verbandspräsidenten.
Hitzige Debatten an der Delegiertenversammlung>/b>
Im Laufe der Delegiertenversammlung ging es auch schon hitzig zu und her. Vor allem eine unbefriedigende Situation des Vorstands gegenüber der Geschäftsleitung (GL) stand im Mittelpunkt. Der Vorstand habe keine Kontrolle über die GL, diese gebahre sich in gewissen Projekten statutenwidrig und man vermisse die nötige Professionalität. Interimspräsident Wild mit seinem Team sei zum «Hampelmann» der Geschäftsführung geworden. In diesem Zusammenhang stand auch die Ablehung des Jahresberichts 2002 mit 112 zu 66 Stimmen. |
Meldung vom
15. März 2003
(Autor:
red )
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