| Four-Cross-Weltcup: Frühes Aus für Rinderknecht |
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Der Four Crosser Roger Rinderknecht ist beim Weltcup-Finale in Windham bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Der Sieger vom Val di Sole landet schliesslich auf Platz 26 und beendet die Weltcup-Gesamtwertung auf Platz sechs. Tages- und Gesamtsieg gehen an den Australier Jared Graves, der auch als Topfavorit zur WM nach Mont Sainte Anne fährt.
› Bilder vom Rennen: hier klicken Das Problem von Roger Rinderknecht liegt schon im Qualifikationslauf vom Freitag begraben. Da will er kein Risiko eingehen, als ihm die tiefstehende Sonne voll ins Gesicht scheint und er die Sicht verliert. «Ich wollte die grossen Sprünge dann einfach nicht springen und bin aussen herum gefahren», erklärt Rinderknecht seine ungewöhnlich schlechte Qualifikationszeit. Durch die schlechte Positionierung gerät er bereits im Achtelfinale in eine ungewöhnlich starke Gruppierung mit Tomas Slavik und Cedric Gracia. Beide Fahrer sollte er auf dem Papier eigentlich überbieten. Doch gleich in der ersten Kurve rutscht Rinderknecht weg und verpasst ein Tor. «Schade, ich habe mich eigentlich gut gefühlt. Für die WM wäre es gut gewesen hier ein Erfolgserlebnis zu haben, doch der Wettbewerb war für mich so kurz, dass ich gar kein schlechtes Gefühl haben kann», sagt Rinderknecht mit einem Schmunzeln. Jared Graves hat indes seinen vierten Saisonsieg gelandet und die Konkurrenz in Windham vor den Tschechen Michal Prokop und Tomas Slavik gewonnen. Sein Gesamtsieg stand faktisch schon vor dem Rennen fest. Dramatisch geht das Rennen der Damen zu Ende. Durch einen selbstverschuldeten Sturz erreicht die bis dahin im Weltcup führende Anneke Beerten nur als Vierte das Ziel. Es gewinnt Anita Molcik, die damit Beerten noch den Gesamtweltcup-Sieg hauchdünn wegschnappt. 15 Punkte liegt die Österreicherin schliesslich vorne. Für Molcik ist dies ihr erster Weltcupsieg überhaupt, welcher ihr gleich auch zur Weltcup-Krone 2010 verhilft. |
Meldung vom 29. August 2010 (Autor: eg ) |







