| Ex-Mountainbiker Michi Weiss für zwei Jahre gesperrt |
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Michael Weiss galt bis im Jahr 2008 als einer der österreichischen Hoffnungsträger bei den Mountainbiker ehe er zur Sportart Triathlon wechselte. Bereits im Jahr 2007 wurde Weiss wegen eines zu hohen Hämatokritwerts von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Nun ist er mit einer zweijährigen Sperre wegen Blutdopings vom Rennsport ausgeschlossen.
Eine Schiedskommission hat in einem am Dienstagabend veröffentlichten Urteil den Ex-Mountainbiker und nunmehrigen Triathleten Michael Weiss für zwei Jahre bis November 2013 für alle Wettkämpfe gesperrt. Der 30-Jährige wurde von der letzten Berufungsinstanz des österreichischen Sports wegen Anwendung einer verbotenen Methode im Herbst 2005 bestraft. Die Schiedskommission revidierte damit das Urteil der Rechtskommission der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), die Weiss im September 2010 freigesprochen hatte. Der seit zwei Jahren in Colorado in den USA lebende Weiss hat die Möglichkeit, vor dem Obersten Sportgericht in Lausanne gegen die Sperre zu berufen. Gegen ihn war aufgrund einer Aussage des Ex-Radprofis Bernhard Kohl, Weiss sei zur Blutabnahme bei der Blutplasmapheresestation Humanplasma gewesen, ein Dopingverfahren eingeleitet worden. Die Rechtskommission stellte im Jahr 2010 fest, dass Weiss «unzweifelhaft» dort gewesen sei. Weil Kohl seine früheren Aussagen in dem Verfahren aber nicht wiederholen wollte, erfolgte «im Zweifel» der Freispruch. Der damals für den Mountainbike-Olympiateilnehmer Weiss zuständige Radsportverband und die NADA legten dagegen Berufung ein. Die fünfköpfige Schiedskommission unter Vorsitz des Juristen Peter Döller gab am Dienstag in dem Überprüfungsverfahren dem Einspruch statt. |
Meldung vom 29. November 2011 (Autor: tg ) |







