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EKZ-Cup: Triumph in Schwändi für Patrik Gallati
Der Auftakt des EKZ Cup in Schwändi konnte dieses Jahr mit 431 einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Die neue, viel technischere Strecke fand grossen Anklang bei den Teilnehmern. Lokalmatador Patrik Gallati griff in einer dreiköpfigen Spitzengruppe fahrend im richtigen Moment an und fuhr schliesslich souverän dem Ziel entgegen. Bei den Frauen fuhr Sarah Koba einen Start-Zielsieg ein.

Der Auftakt zum EKZ Cup in Schwändi GL ist trotz Wetterkapriolen geglückt. Zum ersten Mal sind 431 Teilnehmer gestartet. Auf der Startschlaufe reihten sich die drei Scott-Swisspower-Teamkollegen Patrik Gallati, Marcel Wildhaber und Matthias Rupp vorne am Feld ein. Sie fuhren um den Sieg des sogenannten Buffalo-Sprints, bei dem die in der ersten Runde drei schnellsten Fahrer ein extra Preisgeld erhalten. Ein Fahrfehler Gallatis in der letzen Kurve vor dem Sprint brachte alle Teamkollegen zu Fall. Davon profitierten schliesslich Matthias Allenspach  und Silvio Büsser, die sich das zusätzliche Preisgeld abholten. Marcel Wildhaber war genug schnell wieder auf dem Bike und sicherte sich den dritten Rang des Buffalo-Sprints.

Rasantes Rennen mit mehreren Angriffen
Kurz darauf gruppierten sich alle Fahrer erneut, worauf Marcel Bartholet (Tuggen/SZ), der in Schwändi den dritten Sieg in Folge anstrebte, zum Angriff ansetzte. Es bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe bestehend aus Bartholet, Gallati und Wildhaber. «Ich fühlte mich trotz des Sturzes stark. Sogar mit etwas Reserve fuhr ich problemlos an der Spitze mit, auch im technischen Teil konnte ich noch etwas Sicherheit einbauen», gibt der spätere Sieger Gallati zu Protokoll.
Just vor der Bachüberquerung trat Gallati dann mächtig in die Pedalen und setzte sich von der Spitzengruppe ab. «Ich fuhr die letzen Runden einfach meinen Rhythmus, konnte den Vorsprung noch weiter ausbauen und bin nun glücklich, dass ich hier gewinnen konnte»,beschreibt Gallati die Schlussphase. Wildhaber beschreibt die entscheidende Situation: «Ich blieb beim Angriff von Gallati hängen, sofort gab es ein grosses Loch nach vorne.» Bartholet konnte nicht kontern, während Wildhaber die Nachführarbeit verweigerte, weil vorne sein Teamkolleg wegzog.
Eine herbe Enttäuschung war das Rennen für den letztjährigen Gesamtsieger des EKZ Cup, Patrick Tresch: «Beim Sturz in der ersten Runde ist mir die Kette gerissen, danach war das Rennen für mich gelaufen.» Tresch fuhr schliesslich auf den 16. Rang, setzt sich aber weiterhin den Gesamtsieg als Sieg.

Koba fährt ein einsames Rennen
Im Frauenrennen siegte wie erwartet Sarah Koba. «Es lief super. Ich zog einfach mein Tempo durch und war bereits nach der Startrunde alleine unterwegs.» Ihre Konkurrentinnen Linda Indergand und Corina Gantenbein hatten keinen Hauch einer Chance und mussten die Topfahrerin, die das Rennen in Schwändi als Vorbereitung auf den Weltcup nutzte, ziehen lassen.

Neue Strecke überzeugt
Die neu angelegte Strecke, die mit vielen kniffligen technischen Aufgaben aufwartet, fand breiten Anklang bei den Fahrern. Dies bestätige OK-Chef Hansruedi Marti: «Ich hörte bis jetzt nur positives Feedback. Wir sind froh, dass wir die neue Strecke realisieren konnten, und ich möchte ein herzliches Dankeschön allen Landbesitzer aussprechen, über deren Land wir gefahren sind.» Freuen konnte sich Marti auch über den neuen Teilnehmerrekord. Noch nie fanden 431 Teilnehmer den Weg an den EKZ Cup Schwändi.

Berichterstattung im Fernsehen
Am Donnerstagabend, 22. April, wird im Schweizer Sport Fernsehen (SSF) in der Sendung SportWoche um 20 Uhr ein fünfminütiger Beitrag zum EKZ Cup in Schwändi ausgestrahlt.

Weitere Informationen findet man unter www.ekz-cup.ch und bei Facebook unter www.ekz-cup.ch/facebook

Quelle: Pressemitteilung EKZ-Cup

Meldung vom 18. April 2010 (Autor: tg )
 

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