| Downhill-Weltcup in Champéry: Vierfach-Sieg für Französinnen |
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Weltmeisterin Emmeline Ragot hat in Champéry den Downhill-Weltcup der Damen gewonnen. Die Französin siegt bei schwierigen Bedingungen vor ihren Landsleuten Sabrina Jonnier, Myriam Nicole und Floriane Pugin. Beste Nichtfranzösin wird die Britin Tracy Mosely. Martina Bruehlmann belegt Rang zwölf.
Emmeline Ragot durchbricht damit die Siegesserie von Sabrina Jonnier, die in den ersten drei Weltcupläufen siegreich war. Ragot kämpft sich in 5:27,25 Minuten den 1,55 Kilometer langen Kurs hinab und hat im Ziel 4,87 Sekunden Vorsprung. Die Qualifikationssiegerin Myriam Nicole weist 9,72 Sekunden Differenz auf. Scott 11-Fahrerin Floriane Pugin wird nach drei dritten Plätzen in dieser Saison diesmal Vierte (+11,65) vor Moseley (+12,08). Einzige Schweizerin im Klassement ist Martina Brühlmann (+52,77). Sie kommt zum ersten Mal ins Finale der besten 20 und wird Zwölfte. „Es war noch schmieriger als Gestern. Da bin ich mehrfach gestürzt, aber heute hat es mehr Spaß gemacht“, sagt Brühlmann, als sie das Ziel erreicht hat. Miriam Ruchti, die mit 1:06 Minuten Differenz 13. wird, ist „froh im Ziel zu sein.“ Die Schlusszeit von 6:34 Minuten ist extrem lang und der Kurs äußerst Kraft raubend. Emilie Siegenthaler gibt den Wettkampf etwa nach der Hälfte der Distanz auf. Nach ihrem Kreuzbeinbruch hat sie sechs Wochen pausieren müssen und ist erst seit einer Woche wieder im Training. Der Kampf mit dem tiefen Boden stellt sich als zu ermüdend heraus. Durch die starken Regenfälle am Freitag war das steile Gelände im Skigebiet Grand Paradis extrem schwierig. Selbst die allerbesten Downhill-Biker hatten Mühe ihren Qualifikationslauf ohne Sturz ins Ziel zu bringen, die Fahrt war kaum mehr zu kontrollieren. Kein Wunder, dass Claudio Caluori, Teamchef von Nick Beer und Emilie Siegenthaler bei Scott 11 von der „härtesten Downhillschlacht“ sprach.   |
Meldung vom 24. Juli 2010 (Autor: eg ) |







