| Downhill-SM: Caluori, Thévoz sind Meister |
|
Frisch vom Trail in Scuol erreichen die Resulate der Downhill-Schweizermeisterschaften die MOVE-Redaktion. Claudio Caluori konnte auf seinem Haustrail Damien Mermoud und Thomas Ryser auf die Plätze verweisen, bei den Frauen gewann Amélie Thévoz ihren ersten Elite-Titel - vor der Weltranglisten-Zweiten und Serienmeisterin Marielle Saner und Pascaline Reusser. Gleich zwei Beers fuhren bei den Junioren aufs Podest: Nick gewann vor Markus Schwab und Marcel. Und bei den Veteranen war Marcel Waldmann wieder einmal der schnellste - sein fünfter Veteranensieg in Serie.
Offizielle Pressemitteilung: Caluori meldet sich mit Titelgewinn von Verletzungspause zurück An den von grossen Rückständen geprägten Downhill-Schweizermeisterschaften in Scuol hat sich erwartungsgemäss Claudio Caluori durchgesetzt. Der Regensdorfer mit Zweitwohnsitz in Scuol hat damit seinen insgesamt vierten Titel in der Abfahrt gewonnen ? bereits der dritte auf seiner 3,1 km langen «Heimstrecke» am Motta Naluns. Bei den Frauen hat überraschend die Romande Amélie Thevoz gewonnen vor Titelhalterin und Favoritin Marielle Saner, die durch einen Rippenbruch hadicapiert war. Nach dem ersten Lauf hatte sich noch eine kleine Sensation angebahnt. Während Claudio Caluoris Bestzeit den Erwartungen entsprach, erreichte der erst 15-Jahrige Nick Beer hinter Weltcup-Fahrer Damien Mermoud die drittbeste Zeit. Nach dem Modus «Best of two» konnten sich dann aber die Elitefahrer Thomas Ryser und Andreas Steffen im zweiten Lauf noch steigern und unterboten die Zeit des überlegenen Junioren-Schweizermeisters Beer, während die Werte von Caluori und Mermoud Bestand hatten. Nach der schweren Fussverletzung Mitte März zeigte sich Caluori erleichtert über seinen neuerlichen Exploit: «Meine Sponsoren haben mir durch die Blume klar gemacht, dass sie einen Sieg an der Meisterschaft erwarten. Endlich konnte ich ihnen beweisen, dass noch immer mit mir zu rechnen ist, nachdem ich in der bisherigen Saison keine zählbaren Resultate vorzuweisen hatte.» Enttäuscht war der Zeitplatzierte Romand Mermoud: «Ich kannte meinen Rückstand aus dem ersten Lauf und musste im zweiten Durchgang voll auf Angriff fahren. Leider bin ich dabei gestürzt.» Nicht so Ryser, der beim zweiten Versuch den früheren Schweizermeister Steffen noch vom dritten Platz verdrängen konnte: «Nach meiner Operation am Kreuzband des Knies vor vier Monaten hatte ich gehofft an der Meisterschaft ein gutes Resultat herausfahren zu können.» Die Leistung des Berner Oberländers ist umso beachtlicher, handelte es sich erst um seinen dritten Renneinsatz seit der Verletzungspause. Pech hatte dagegen Titelhalter Samuel Zbinden, der die Meisterschaften im siebenten Rang beendete: Im ersten Druchgang bremste ihn ein Sturz, im zweiten ein Reifendefekt. Bei den Frauen konnte Favoritin Marielle Saner die Vorgabe der jungen Romande Amélie Thévoz auch im zweiten Lauf nicht mehr unterbieten und wurde Zweite. Saner litt unter einem Rippenbruch, den sie sich bei einem Sturz am Pressetag zur Weltmeisterschaft im Tessin vor zehn Tagen zugezogen hatte. Dritte wurde wie schon im Vorjahr Pascqualine Reusser. Resultate: Elite (3,1 km): 1. Claudio Caluori (Regensdorf) 3:38. 2. Damien Mermoud (Genf) 0:06. 3. Thomas Ryser (Homberg) 0:09. 4. Andreas Steffen (Saanen) 0:10. 5. René Wildhaber (Flumserberge) 0:11. 6. Samuel Zbinden (Lengnau/AG) 0:16. 7. Mario Schurter (Tersnaus) 0:17. 8. Simon Schwander (Schwarzenburg) 0:21. 9. Björn Aeschlimann (Walkringen) 0:23. 10. Simon Diener (Schwarzenburg) 0:24. Damen (3,1 km): 1. Amélie Thévoz (Payerne) 4:14. 2. Marielle Saner (Grenchen) 0:05. 3. Pascaline Reusser (La Chaux-de-Fonds). Junioren (3,1 km): 1. Nick Beer (Matten b. Interlaken) 3:51. 2. Markus Schwab (Gals) 0:07. 3. Marcel Beer (Matten b. Interlaken) 0:11. 4. Matthias Hoffmann (Thun) 0:19. 5. Lars Peyer (Mühlethurnen) 0:24. |
Meldung vom 03. August 2003 (Autor: red ) |







