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In einem spannenden Zweikampf hat sich der Italiener Marizio Deho am Dolimiti Superbike überraschend gegen Bart Brentjens durchgesetzt. Deho, der bereits 2002 zweiter geworden war, konnte sich 19 km vor dem Ziel entscheidend absetzen. Dritter wurde der Schweizer Sandro Spaeth, der damit seine Führungsposition in der Langstreckenrennserie Euro Bike Extremes behauptete. Bei den Frauen gewann bereits zum zweiten Mal in Folge die finnische Europameisterin Pia Sundstedt in neuer Rekordzeit, vor der wieder erstarken Schweizerin Anita Steiner.
Während Brentjens vom Start weg an der Spitze vertreten war, wurde Deho zuerst von einem Sturz und dann auch noch einem Reifendefekt gebremst. «Ich hatte zu wenig gegessen. Im entscheidenden Moment fehlte mir die Kraft zum Kontern», begründete Brentjens den verlorenen Zweikampf und beglückwünschte Deho zum ersten Sieg am Dolomiti Superbike.
Nicht auf Touren kam Spaeth, der Probleme mit dem kühlen und regnerischen Wetter bekundet: «Ich bevorzuge warmes Wetter. Deshalb konnte ich nicht ganz vorne mitfahren. Über weite Strecke musste ich alleine gegen den Wind ankämpfen. Erst im Schlussanstieg konnte ich noch ewas Zeit auf die besten gutmachen.»
Ein einsames Rennen fuhr auch Frauensiegerin Sundstedt: «Ich habe mich heute morgen nicht gut gefühlt und bin dann einfach mein Tempo gefahren. Bergauf hatte ich keinerlei Probleme, bergab bin ich technisch noch nicht so weit, dass ich mit den Besten mithalten kann», sagte die frühere Strassenfahrerin, die erst seit dieser Saison rennmässig Bikerennen bestreitet und vor Wochenfrist bereits die Marathon-Europameisterschaften in Frammersbach gewonnen hat.
Motiviert zeigte sich Anita Steiner, die vor Sundstedt den Streckenrekord gehalten hatte, jedoch lange Zeit verletzungsbedingt kürzer treten musste: «Meine Form nähert sich langsam wieder der von früher an», sagte Steiner. Sundstedt sei jedoch eine Klasse für sich...
Nach ihren Einsätzen am Vortag am Marathon-Weltcup in Bad Goisern zogen es etliche Weltcup-Fahrer vor, am Dolomiti Superbike nur über die «Kurzdistanz» (59 km) zu fahren. Die belgische Weltnummer 1, Ro |
Meldung vom
10. Juli 2005
(Autor:
red )
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