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Die Hintergründe zum Cape Epic-Triumph

Die Geschwister Dolores Mächler-Rupp und Severin Rupp holen auf der letzten Etappe den Gesamtsieg am Cape-Epic in Südafrika. In einer interessanten Pressemitteilungen beschreiben die beiden den Hintergund des Erfolgs.


Pressemitteilung:

Grossartiger Sieg von Dolores Mächler-Rupp und Severin Rupp

Die Geschwister Dolores Mächler-Rupp und Severin Rupp, die für das Wangser MTB-Team Sportplanet starten, holen auf der letzten Etappe den Gesamtsieg am prestigeträchtigsten Bike-Mehretappenrennen der Welt, der Cape-epic in Südafrika.

Die Strecke
Das Interesse an diesem berüchtigsten Mehretappenrennen der weltbesten Marathon-Biker ist derart gross, dass das Team Mächler-Rupp/Rupp nur dank einer Wildcard aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Marathon-Bike-Nationalmannschaft starten konnte. Das 900 km lange Etappenrennen mit über 16'000 Höhenmeter war dieses Jahr noch härter als bisher. Die 500 Zweierteams aus 31 Nationen kämpften sich entlang der Küste von Südafrika und teilweise im Landesinnern von Knysna nach dem Cap der guten Hoffnung, durch brütende Hitzetäler (teilweise weit über 30 Grad), eisige Bäche, durch Schlammlöcher, auf staubigen Jeeptracks, Schottertrails und sandigen Singeltrails mit gefährlichen Abfahrten.

Logistik/Betreuung
Für diese Spitzenleistungen braucht es auch eine Topbetreuung. Dolores Mächler-Rupp wechselte aus diesem Grunde zum Wangser Team Sportplanet und fährt zusammen mit Nationalmannschaftskollege Thomas Girardi unter dem Namen PeRu Racing Team/Giant. Dieses Team wird gemanagt vom Wangser Stefan Grünenfelder und Hautsponsor ist der Vater (Peter Rupp, Valens) der Geschwister Dolores und Severin Rupp. Für dieses Rennen wurden zusammen mit weiteren Fahrern aus der Nationalmannschaft zwei Grossraum-Camper organisiert sowie ein Masseur und ein Mechaniker. Materialmässig (Zweirad Pizol AG Flums) und organisatorisch waren wir auf dem höchsten Stand, bestätigte Severin Rupp.

Das Rennen
Während den ersten 6 Etappen fuhren die Geschwister Rupp immer auf den zweiten oder dritten Rang. Am 7. Tag war die Königsetappe über 146 km mit 3000 Höhenmetern. Für die Geschwister Rupp war klar, dass sie auf dieser schwierigsten Etappe angreifen wollen, denn ihre extreme Ausdauerfähigkeit und Kletterqualitäten in schwierigem Gelände konnten sie hier am besten umsetzen. Nach 6 Stunden und 26 Minuten hartem Kampf gewannen sie diese Etappe überlegen und etablierten sich auf dem 2. Gesamtrang. Severin meinte: Ein Riesenkompliment an Dolores, die wie wild die Berge rauf gefahren ist. Einige Schrecksekunden mit einem massiven Sturz von Severin mussten sie überstehen, dann aber Kampf und nochmals Kampf um jede Sekunde auf den letzten 60 Kilometern. Auf der 8. und letzten Etappe siegte das Team Rupp erneut überlegen und gewann die prestigeträchtige Gesamtwertung. Beeindruckend auch, dass die Geschwister Rupp auf der letzten Etappe auch alle ca. 400 Herrenteams eingerechnet als 7. ins Ziel einfuhren. Bei den Herren siegten die Natifahrer Christoph Sauser und Silvio Bundi (SUI). Gesamthaft somit grossartige Erfolge der Schweizer bei diesem internationalen Grossanlass.

www.sportplanet.ch


Meldung vom 01. Mai 2006 (Autor: red )
 

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