| Crocodile Trophy: Huber kämpft um die Führungsposition |
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Unveränderte Lage bei der Crocodile Trophy. Im Kampf um die Rückeroberung der Führungsprosition brachte Urs Huber sein resolutes Tempoforcing während der letzten beiden Rennstunden der achten Etappe ausser Komplimenten, Nasenbluten und Kopfschmerzen nichts.
Glücklicherweise trennte der Normanby River, in dem übrigens nur wenige Tage zuvor eines der gefährlichen Salzwasserkrokodile gesichtet worden war, das Crocodile-Trophy-Camp von Buschfeuern. Die dicken Rauchschwaden hatten aber beinahe eine Neutralisierung der Etappe verursacht. Nach einem kurzen, aber extrem heissen Tagespensum gewann der Niederländer Huub Duyn den Sprint gegen den Österreicher Josef Benedseder, ehe zehn Sekunden später das Feld der ersten Verfolger mit allen Anwärtern aufs Gesamtklassement ins Ziel stürmte. Weniger gut verlief das Finale für den, im Zwischenklassement immer noch zweitplatzierten Urs Huber. Zwei Stunden lang hatte er vergeblich versucht, Leader Boelen auf dem sehr rauen Untergrund in Bedrängnis zu bringen. Am Ende verlor Huber als Siebter der achten Etappe sogar noch eine Sekunde auf den viertplatzierten Boelen. Das Kompliment von Kevin Hulsmans, dem Teamkollegen von Sieger Duyn, dass er die aggressive Fahrweise von Huber bisher erst bei Fabian Cancellara beobachtet habe, war ein schwacher Trost für den Sieger der beiden Vorjahre. Auf den letzten Kilometern hatte der Stöckli-Fahrer vermutlich wegen des Staubes mit starkem Nasenbluten und Kopfschmerzen zu kämpfen. Das sind keine guten Vorzeichen für das morgige, vorletzte Teilstück nach Munburra. Mit 148 Kilometern Länge und zahlreichen Passagen mit bis zu 30 Zentimeter tiefem, nahezu unfahrbarem Staub, gilt es als die Königsetappe dieser Crocodile Trophy. Quelle: Pressemitteilung, Martin Platter |
Meldung vom 26. Oktober 2011 (Autor: tg ) |







