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Cape Epic: Viele Topteams kämpfen um den Sieg

Am kommenden Freitag fällt in Südafrika der Startschuss zum legendären MTB Etappenrennen Cape Epic. Neu findet am Vortag der ersten Etappe ein 17 Kilometer langer Prolog statt. Anschliessend gilt es für die 600 Zweierteams acht weitere Teilstücke mit einer Gesamtdistanz von 950 Kilometern und 18'500 Meter Höhendifferenz zu bewältigen. Wegen der zahlreichen internationalen Topfahrer gilt Cape Epic als das bedeutendste Etappenrennen überhaupt.


Karitativer Zweck

Mit dem aktuellen Marathonwelt- und Europameister Christoph Sauser nimmt der absolute Champion der Langdistanz bereits zum vierten Mal bei Cape Epic teil. Sauser, der das Rennen im Jahr 2006 bereits einmal gewann, bestreitet den Zweierteam-Wettkampf diesmal mit dem Südafrikanischen Landesmeister Burry Stander als Team Songo. Dahinter verbirgt sich eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, in einem Township von Sausers Winterdomizil Stellenbosch eine BMX-Bahn zu realisieren. Ebenfalls in einem Team mit karitativem Zweck fährt Thomas Frischknecht. Frischi und Mountainbikelegende Tom Ritchey bilden wie bereits im letzten Jahr das Team Projekt for Rwanda.


Mehrere Siegesanwärter

Als Favoriten ins Rennen steigen die Vorjahressieger Karl Platt und Stefan Sahm vom Team Bulls. Die beiden Deutschen sind regelrechte Spezialisten für Etappenrennen und überzeugten im vergangenen Jahr mit unglaublicher Konstanz. Platt/Sahm gewannen neben Cape Epic auch die Trans Germany und die Transalp Challenge. Um den Sieg ein Wörtchen mitreden werden mit Sicherheit auch Bart Brentjens und sein neuer Teamkollege Alban Lakata oder die Zweitplazierten des Vorjahres, Roel Paulissen und Jakob Fuglsang. Die beiden Rennfahrer des Teams Cannondale-Vredestein erlitten im vergangenen Jahr ständig Reifendefekte und vergaben sich damit die Siegeschancen gleich selbst. Eine starke Leistung ist aber auch vom Team Full-Dynamix zu erwarten, das mit seinem Neuzugang Fredrik Kessiakoff und dem ehemaligen Marathonweltmeister Massimo de Bertolis antritt.


Regeländerung bei den Profis

Aus Schweizer Sicht nicht mit dabei ist der Cape Epic Sieger von 2006, Silvio Bundi, der im vergangnen Jahr mit Gion Manetsch ein Team bildete oder die Sieger der Schlussetappe von 2007, Sandro Spaeth und Thomas Zahnd. Beide Equipen sind der neuen Regelung zum Opfer gefallen, dass in diesem Jahr bei den Profis grundsätzlich nur noch Markenteams in einheitlicher Bekleidung zugelassen sind.



www.cape-epic.com
www.songo.info
www.projectrwanda.org

Meldung vom 26. März 2008 (Autor: red )
 

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