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Extreme Ausdauerprüfungen sind im Trend. Das bestätigen nicht nur die zahlreichen einschlägigen Artikel in sämtlichen grossen Tageszeitungen der letzten Wochen. Das zeigt auch der Blick in die Startliste des 24-Stunden-Bikerennens, das am kommenden Wochenende bereits zum 15. Mal in Eschlikon ausgetragen wird. Nicht weniger als 50 Einzelkämpfer buhlen um den ersten 24-Stunden-Bikeweltmeistertitel.
Bisweilen zwar noch inoffiziell. Das Beispiel «Bike-Marathon» hat jedoch gezeigt, dass es sehr schnell gehen kann, ehe eine Bike-Disziplin vom Radweltverband den WM-Status erlangt. Weitere 720 Bikerinnen und Biker kämpfen in Zweier-, Vierer- und Achtermannschaften um Rang und Ehre in den genannten Kategorien. Nicht wenige kommen wegen der unvergleichlichen Ambiance, die nur das Bike around the clock in Eschlikon bietet.
Bereits in der Woche vor dem Wettkampf verwandelt sich das Festgelände in einen riesigen Zeltplatz. Vom Zweimannzelt bis zur Festhütte für mehrere Dutzend Personen ist alles vertreten. Meterbreite Bikeständer, umfangreiche Feldküchen und grosse Lagerfeuer lassen die Dimension der jeweiligen Mannschaften erahnen. Einzelne Bikeclubs starten mit bis zu vier Achterteams, was eine generalstabsmässige Organisation nötig macht. Daneben lagern Bikefreaks im lässigen Zweimannzelt bei minimaler Ausrüstung. Sie haben dem Leistungsdenken längst abgeschworen und lassen dem hektischen Treiben ihrer Nachbarn ein mildes Lächeln, allenfalls einen ironischen Spruch zuteil werden.
Die Ambitionen der einzelnen Teilnehmenden könnten unterschiedlicher nicht sein. Die gemeinsame Faszination wirkt wie eine unsichtbare Verbindung. Nirgends sonst lässt sich der ursprüngliche Bike Spirit mit Lagerfeuerromantik besser nachvollziehen wie am 24-Stunden-Rennen. Dann, wenn die Nacht über die Zeltstadt herein bricht und der pumpende Bass der Live-Band im Festzelt die Fahrer über den Parcours treibt. Wenn im Scheinwerferlicht der Staub des Vordermanns aufwirbelt und sich im Zeltlager der Duft von warmem Essen mit der unverkennbaren Note von Massageöl vermischt, dann ist Highlife angesagt. Und Dramatik: In der Dunkelheit kommt es immer wieder vor, dass man den Ablösepartner in der Wechselzone nicht auf Anhieb findet.
Die Fahrt bei Nacht stellt ganz neue Anforderungen zumal die Fahrer selber für ihre Beleuchtung zuständig sind. Plötzlich entscheidet jede Wurzel in der Abfahrt durch den zappendüsteren Wald über den weiteren Rennverlauf. Im Morgengrauen dann kommt die grosse Müdigkeit. Es kostet selbst die Teamfahrer Überwindung aus dem warmen Schlafsack zu kriechen, um die nächste Ablösung in der kühlen Dämmerung zu fahren. Mit der Hitze des Tages kehrt bei den Equipen die Rennhektik zurück: Rückstände aufholen, den Vorsprung ausbauen oder behaupten. Über die Runden kommen, lautet das Motto der Einzelfahrer, ehe sonntags, um 14 Uhr der ganze Spuk vorüber ist. Unvergleichlich, wie ein Openair, unverkennbar das 24-Stunden-Rennen in Eschlikon.
Der Start erfolgt am Samstag, 13. August, um 14 Uhr Das Rennen endet am Sonntag, 14. August, um 14 Uhr
Quelle: Pressemitteilung
race.24-stunden-rennen.ch
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