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In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz schickt «Thömus» ein ausser Konkurrenz fahrendes Team an die «Tour d'Eritrea» Ende Februar 2006. Das karikative Ziel der Mannschaft ist das Thema Blut spenden lokal bekannter zu machen. Nun will man bei «Thömus» aber auch noch richtig ins Renngeschehen einsteigen und mit einem zweiten Team um die Podestplätze fahren. Für diese Equipe werden nun Fahrer gesucht.
Mitteilung von «Thömus»: Analog zur «Tour de Suisse» ist die «Tour d'Eritrea» die Strassenrundfahrt des ostafrikanischen Lands Eritrea. Wir machen die Tour in Zusammenhang mit einem Blutspende-Projekt des Schweizerischen Roten Kreuzes mit. Und zwar fahren wir ausser Konkurrenz die Etappen mit und machen mit speziellen Trikots Werbung fürs Blutspenden und den Breitensport. SF DRS wird zur selben Zeit eine DOK über dieses Projekt drehen und uns ebenfalls in einem Kapitel erwähnen. Wir gehen also vor allem wegen dem Abenteuer und dem Erlebnis.
Nun kam aber die Anfrage, ob wir denn nicht auch ein Team fürs richtige Rennen stellen könnten. Konkurrenz aus dem Ausland hatten sie bis jetzt fast nie, geschweige denn aus Europa. In Anbetracht, dass auch das Nationalteam von Eritrea am Start ist und die Etappen nicht ohne sind, musste unser Team (die meisten sind Hobby-Biker) abwinken (das Niveau wird auf Schweizer Amateur-Level geschätzt). Nur zwei Fahrer (einer davon ist Urs Dellsperger) wären bereit für grössere Ambitionen. Damit wir aber als Team fahren können brauchen wir nun noch 4-6 Fahrer.
1. Etappe: Prolog in der Hauptstadt, 8km (2300 Meter über Meer) 2. Etappe: 235km von 2300 runter auf 400 3. Etappe: 114km von 400 rauf auf 1100 4. Etappe: 91km von 1100 rauf auf 2300 Ruhetag 5. Etappe: 172km mehr oder weniger auf 2300 (flach) 6. Etappe: 115km 2300 runter ans Meer 7. Etappe: 115km retour auf 2300 8. Etappe: Kriterium mit 40x3km
Abfliegen würden wir am 13. Februar. Retourflug am 27. Februar. Geflogen wird mit der Lufthansa. Kosten würde das Abenteuer 3'500 Franken. Nicht ganz billig - aber wer kann später schon mal sagen, er sei in Ostafrika an einem Strassenrennen mit dabei gewesen? Und erst noch für ein solches Projekt? Und mit SF DRS Präsenz?
Eritrea war früher mal eine italienische Kolonie. Daher hat der Radsport eine recht hohe Bedeutung dort. Und auch das Leben in den wenigen grossen Städten ist recht italienisch. Pasta gibts dort angeblich genau so gute wie in Italien.
Betreut werden wir vor Ort durch Leute vom Roten Kreuz und einheimischen Kontaktpersonen. Die geben uns auch jederzeit ehrliche Infos zur politischen Lage (Grenzkonflikt mit Äthiophien). Zur Zeit sei eine Teilnahme am Rennen absolut unbedenklich.
www.thoemus.ch
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Meldung vom
14. Dezember 2005
(Autor:
red )
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