| Zweisimmen: Kovarik und Gaskell gewinnen |
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Beim neben den Weltmeisterschaften wohl bestbesetzten Downhill-Rennen in der Schweiz, dem Maxxiscup-Lauf in Zweisimmen, hatten die Starter nicht bloss mit der ohnehin anspruchsvollen Strecke zu kämpfen. Nässe und Kälte - beim Start auf dem Rinderberg fiel schon Nassschnee - erschwerten ihre Aufgabe zusätzlich. Am besten kamen damit offensichtlich Englischssprachige klar: Bei den Männern landeten die Australier mit Chris Kovarik und Sam Hill einen Doppelsieg, bei den Frauen war Helen Gaskell aus Grossbritannien die Schnellste. 120 Athleten, unter ihnen 20 Frauen, bildeten die Elite-Kategorie. Diese internationalen Topathleten und die besten Schweizer-Cracks starteten mit dem morgendlichen Semifinale zum internationalen MAXXIS-Cup in Zweisimmen. Für die Fahrer ging es nicht nur um eine Standortbestimmung kurz vor der UCI-WM in Lugano sondern auch um ein attraktives Preisgeld von 18'000 Euro und die Gesamtwertung des MAXXIS-Cup mit insgesamt 5 Bewerben in Europa. Der Blick zum Himmel war sowohl für die Zuschauer, als auch für die Team-Manager und Mechaniker nicht immer aufschlussreich. Zeigte sich doch hin und wieder kurz die Sonne, gefolgt von neuerlichen Nebelschwaden. Glücklicherweise hatte Petrus die Niederschlagsmenge bereits am Vortag vergossen, womit zumindest kein neues Nass vom Himmel zu fallen drohte. Die Strecke war auch so in einem anspruchsvollen Zustand und es bestand kaum Hoffnung, dass diese noch abtrocknen würde. Im Halbfinale der Frauen liess die Französin Emmeline Ragot erstmals ihre Qualitäten aufblitzen, indem sie die Laufbestzeit aufstellte. Bei den Männern setzte sich der Australier Chris Kovarik mit einem wilden Ritt an die Spitze des Zwischenklassementes. Im Finale starteten die zeitschnellsten Fahrer/innen aus dem Semifinale als Letzte, ähnlich wie im Skiweltcup. Somit konnten diese Fahrer ? unter ihnen einige weltcuperprobte Spitzencracks ? noch materialmässig zuwarten und etwas pokern. Rechtzeitig zum Finale der bestklassierten Athleten, hat auch die Sonne den Rinderberg wiederentdeckt und sorgte für eine gute Stimmung unter den Fahrern und der trotz mässigen Wetteraussichten zahlreich erschienen Zuschauerschar. Die Zuschauer erlebten entlang der Rinderberg-Strecke hautnah hochklassigen Downhillsport. Australischer Doppelsieg bei den Männern Bei den Männern siegte dank einer feinen, nicht zu angriffigen Fahrweise der Australier Chris Kovarik vor seinem Landsmann Samuel Hill und dem Spanier David Vazquez. Als bester Schweizer platzierte sich der wiedererstarkte René Wildhaber, Flumserberg auf dem guten 10. Platz. Lokalmatador Res Steffen wurde bereits bei der Ostgrat-Passage durch eine Reifenpanne aus der Entscheidung gerissen. Durch die schwierigen Verhältnisse galt es zu dosieren und nicht auf Teufel komm raus zu beschleunigen. Britischer Sieg bei den Frauen, Saner Siebte Bei den Frauen gewann die Britin Helen Gaskell vor der Amerikanerin Kathy Pruitt und der Französin Céline Gros in 5:47.307. Die Grenchnerin Marielle Saner markierte mit dem 7. Platz das beste Ergebnis aus Schweizer Sicht. Strecke ganz nach dem Geschmack der Fahrer Für die Fahrer war die attraktive und schwierige Strecke am Rinderberg eine grosse technische Herausforderung. Der Streckenbauer, ex-Schweizermeister Ruedi Seewer, durfte von den Fahrern rundum Komplimente entgegennehmen für den anspruchsvollen, abwechslungsungs- und actionreichen Parcours, den er mit seinem Team in vielen harten Arbeitsstunden geschaffen hat. Nicht nur die Fahrer waren mit der Rinderberg-Strecke und der Organisation zufrieden auch die erfahrene UCI-Rennkommissärin Inge Hofer aus Österreich und MAXXIS-Cup Organisator Luis Marias Pablos stellten den organisierenden Simmen-Bikern beste Noten aus und freuen sich auf die Weiterführung der Downhillrennen am Zweisimmner Rinderberg. Im Rahmenprogramm wurde den Zuschauern eine packende Jumpshow geboten. Der Stadtberner Carsten Jörgensen und sein Cubanischer Kollege Mike verblüfften das Publikum mit immer neuen Variationen ihrer akrobatischen Sprünge und Showelemente. DJ Mike sorgte dann für Stimmung an der grossen Biker-Party und in der Festwirtschaft lockten duftende Güggeli zur Einkehr. Quelle: Pressemitteilung Snowparadise, René Zimmermann Maxxiscup International, Zweisimmen Klassement Männer: 1. Chris Kovarik, AUS, Intense Cycles, in 4:28.274 Minuten 2. Sam Hill, AUS, Madcatz-Ironhorse, + 1.509 3. David Vazquez, ESP, MSC Cycles, + 4.666 10. René Wildhaber, Flumserberg, Orange-ixs Klassement Frauen: 1. Helen Gaskell, GBR, in 5:43.610 Minuten 2. Kathy Pruitt, USA, Santa Cruz, + 3.478 3. Céline Gros, FRA, Scott-La Clusaz, + 3.693 7. Marielle Saner, Grenchen, Saner Racing-Orange-ixs www.maxxiscup.com www.snowparadise.ch |
Meldung vom 31. August 2003 (Autor: red ) |







