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WM: Lopes und Chausson siegen im 4-Cross
Zum ersten Mal wurde in Kaprun die Disziplin 4-Cross ins Programm aufgenommen, sozusagen die attraktivere Version des Dual-Slalom. Die Medaillen gingen dabei an bekannte Namen: Lopes, Gracia und Carter bei den Herren, Chausson, Miller und Jonnier bei den Damen. Der Schweizer Pascal Seydoux kämpfte sich bis ins Viertelfinale und auf den fünfzehnten Schlussrang.


Die Disziplin 4-Cross stand zum ersten Mal im Programm einer MTB-Weltmeisterschaft und löst die Disziplin Dualslalom ab. Der Rennverlauf verläuft analog dem Boardercross: Vier Fahrer stürzten sich eine durch Sprünge und Anleger gekennzeichnete Strecke runter, die zwei schnelleren qualifizieren sich für die nächste Runde. 4-Cross ist sehr zuschauerfreundlich, die Wettkämpfe sind einfach zu verstehen und die Strecke übersichtlich. So war es auch in Kaprun, das WM-Gelände konnte den Zuschaueransturm kaum fassen.


Gold ging in der Disziplin an Fahrer, die schon im Dualslalom kaum zu bremsen waren. Brian Lopes (USA) und Anne-Caro Chauson (FRA) sind keine Überraschungssieger. Erstaunlich ist der Kraftakt der Französin, die am Nachmittag schon das Downhill-Rennen überlegen gewonnen hatte. Nicht anders bei ihrem Teammate Cedric Garcia: Im 4-Cross zweiter, im Downhill zuvor noch vierter.


Für die Schweizer Fahrer ging es in erster Linie darum, in dieser neuen Disziplin internationale Erfahrung sammeln zu können. Pascal Seydoux schien das ber nicht besonders nötig zu haben: Er fuhr sich bis in den Viertelfinal und erreichte schliesslich den fünzehnten Rang. Respektable Leistung auch der anderen Schweizer (Herve Krebs, Sidney gerber, Roger Rinderknecht, Simon Schwander): Alle überstanden die Qualifikationsrunde, konnten dann aber im sechzehntel-Final nichts mehr ausrichten.


Herren

1. Brian Lopes (USA)

2. Cedric Gracia (FRA)

3. Eric Carter (USA)

4. Michal Prokop (CZE)

15. Pascal Seydoux (SUI)

42. Herve Krebs (SUI)

48. Sidney Gerber (SUI)

49. Roger Rinderknecht (SUI)

53. Simon Schwander


Damen

1. Anne Caroline Chausson (FRA)

2. Katrina Miller (AUS)

3. Sabrina Jonnier (FRA)

4. Tai Lee Muxlow (AUS)

(keine Schweizerinnen am Start)




Meldung vom 31. August 2002 (Autor: red )
 

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