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WM 2003: Noch viel zu tun
15 Monate vor den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2003 in Lugano/Rivera lud das Organisationskomitee des Grossanlasses zu einer Pressekonferenz auf den Monte Tamaro. Fazit: Einiges ist schon erledigt, sehr vieles bleibt noch zu tun, und das Budget ist mit 1,5 Millionen Franken bescheiden.


Am kommenden, zweiten August-Wochenende soll die Weltmeisterschafts-Abfahrtsstrecke am Monte Tamaro anlässlich der Schweizer Meisterschaften eröffnet werden. Bisher steht allerdings erst eine grobe Linienführung, auf der noch keine Probefahrten bei Renntempo möglich sind - Schwachstellen sind so kaum zu eruieren. Den Tessiner Veranstaltern um OK-Präsident Rocco Cattaneo bleibt also in den kommenden zwei Monaten noch sehr viel zu tun. Zumal bisher noch nicht entschieden ist, ob die 4-Cross-Rennen nahe der Stadt Lugano oder doch am Monte Tamaro stattfinden werden.


Eindeutiger ist das Bild für die Ausdauerspezialisten: Mit Hilfe von Doppel-Olympiasiegerin Paola Pezzo wurde eine sechs Kilometer lange Schlaufe um Rivera gelegt, auf der einige Passagen bei Schlechtwetter unfahrbar wären. Für diesen Fall haben die Organisatoren aber gemäss Cattaneo bereits Alternativen in der Hinterhand.


Im Vergleich zu den diesjährigen Weltmeisterschaften in Kaprun / Österreich wollen die Tessiner übrigens mit nur einem Drittel des Geldes auskommen: 1,5 Millionen Franken sollen gemäss Cattaneo für die Ausrichtung der WM reichen. Erste Werbeverträge mit kleineren Partnern sind schon unter Dach und Fach, mit vier grossen Unternehmen laufen die Verhandlungen derzeit auf Hochtouren. Ein wichtiges Element, um das bescheidene Budget einzuhalten, werden die über 500 freiwilligen Helfer sein, mit denen die Organisatoren um Rocco Cattaneo rechnen.




Meldung vom 13. Juni 2002 (Autor: red )
 

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