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Vorschau: La Ruta de los Conquistadores
 

Zum 16. Mal wird am kommenden Mittwoch an der Westküste Costa Ricas zum Abenteuerrennen «La Ruta de los Conquistadores» gestartet. Für den brutalen Wettkampf durch die Wildnis Mittelamerikas haben sich wiederum über 400 wagemutige Athleten - darunter vier Schweizer - angemeldet. Bis anhin haben die «Ticos» den Sieg meistens unter sich ausgemacht. Einzig Thomas Frischknecht gelang es im Jahre 2005 die Phalanx der Einheimischen zu durchbrechen.

 

«La Ruta» führt in vier Teilstücken über 380 Kilometer und 14'000 Höhenmeter. Unsägliche Luftfeuchtigkeit, metertiefer Schlamm und nicht enden wollende Anstiege werden den Fahrern das Leben schwer machen. Heissester Anwärter auf den Gesamtsieg ist der Costaricaner Federico Ramirez. Der vierfache «La Ruta» Sieger vertrat sein Land auch bei den Olympischen Spielen in Peking. Ein Wörtchen um den Sieg mitreden dürfte auch der Franzose Thomas Dietsch, der im Vorjahr die Schlussetappe von «La Ruta» zu seinen Gunsten entschied.

 

Gespannt sein darf man auf des Abschneiden der Strassenprofis. Mit Roberto Heras steht ein ausgesprochener Bergspezialist und vierfacher Vuelta-Gesamtsieger auf der Startliste. Der Spanier wurde nach einem Dopingbefund im Jahre 2005 aber für zwei Jahre gesperrt und ist danach nicht mehr in den Strassenradsport zurückgekehrt. Ein weiterer grosser Name ist Svein Tuft. Der Kanadische Zeitfahrspezialist wurde siebter im Olympia- Zeitfahren und holte bei den diesjährigen Zeitfahrweltmeisterschaften die Silbermedaille.

 


www.adventurerace.com


Meldung vom 07. November 2008 (Autor: red )
 

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