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Villiger muss Federgabeln nachbessern

In einer Blitzaktion musste Villiger diese Woche vier aktuelle Trekkingbikes und ein Elektrovelo aus dem Verkehr ziehen. Der Grund: Ein gefährlicher Konstruktionsfehler an der hauseigenen Federgabel.



Es war eine schwarze Woche für die beiden Trek-Tochtermarken Villiger und Diamant: Europaweit wurden vier Fälle bekannt, bei denen sich das Steuerrohr der hauseigenen Trekking-Federgabel «Bontrager SPA» aus der Verschweissung löste. Die Folge war, dass sich die Velos nicht mehr lenken liessen. Die Trek-Zentrale in Dübendorf reagierte blitzschnell und verhängte einen sofortigen Verkaufs- und Fahrstopp über alle Velos, die diese Gabel besitzen. Europaweit sind von diesem Rückruf 10'000 Velos betroffen, in der Schweiz handelt es sich nach Angaben von Trek-Sprecher Tobias Nestle um 450 Villiger-Velos der Modelle «Silvretta», «Silvretta E», «Leventina Legere», «Elan Elite» und «Elan De Luxe» aus der aktuellen Kollektion. Die betroffenen Velos wurden in den letzten sechs Monaten ausgeliefert, befanden sich gemäss Nestle mehrheitlich aber noch in den Ausstellungsräumen der Händler.



Federweg-Reduktion als Lösung

Unterdessen hat Trek-Villiger die Ursache für das Problem gefunden und eine Lösung entwickelt. Gegenüber dem deutschen Branchenportal Velobiz.de erklärte Vertriebsleiter Harald Schmiedel, dass die headshok-ähnlichen Federgabeln mit 35 Millimetern offenbar zu viel Federweg hatten. Um weitere Probleme zu verhindern, sollen die Federgaben mit einem Distanzring nachgerüstet werden, der den möglichen Federweg verringert. Die nötigen Teile würden in Kürze den Händlern zugeschickt. Der Umbau soll nur wenig Zeit in Anspruch nehmen.



www.villigerbikes.ch


Meldung vom 27. März 2009 (Autor: red )
 

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