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UFC III: Die Finalisten stellen sich zur Wahl
Nach fünf Wochen harter Vorausscheidungen sind aus 16 talentierten Freeridern, die eine Jury bestimmt hatte, die beiden von Besuchern der RaceFace-Website bestimmten Finalisten geworden. Und diese beiden zeigen bei der «Ultimate Freeride Challenge III», zu deren Preisgeld im Wert von 25'000 US-Dollar dieses Jahr neben Race Face auch Giant und Manitou beitragen, die volle Bandbreite des Freeridens: Während der Kanadier Wayne Goss mit seinem Hardtail vor allem in Sachen Street und Dirt enorm stark fährt, lehrt der kalifornische Motocrosser Carlin Dunne nach nur 18 Monaten auf dem Bike dem Freeride-Adel gehörig das Fürchten ? und steht Drops, bei denen der gute Bender einzuschlagen pflegt wie eine Bombe.



In welche Richtung entwickelt sich das Freeriden?

Die Besucher der RaceFace-Website haben es in der Hand respektive in der Maus, in welche Richtung sich der Freeride-Sport weiter entwickeln wird: Eher in Richtung des Street- und Dirtfahrens, wie dies der Kanadier Wayne Goss mit unzähligen feinen Tricks in Skate- und Jumpparks vorführt? Oder im Sinne eines «schneller, höher und weiter», denn diesem Motto scheint Carlin Dunne mit seinen Riesensätzen und Whips zu folgen. Bei manchen der Tricks dieses 20-jährigen Kaliforniers wähnt man sich in einem der «Crusty Demons of Dirt»-Motocross-Filme, bloss dass der Junge all die Sprünge auch ohne Motor unter dem Hintern macht - und das nach nur 18 Monaten im Sattel... Die Endausscheidung zwischen Goss und Dunne läuft noch bis am Freitag, gegen Angabe der E-Mail-Adresse kann jeder Besucher der RaceFace-Website eine Stimme abgeben ? und damit den Ausgang der «Ultimate Freeride Challenge III» mitbeeinflussen.



UFC: Klassen, Hunter - und jetzt?

Unter dem Titel «Ultimate Freeride Challenge» hat der kanadische Komponenten-Produzent Race Face um den Jahreswechsel 2001 / 2002 herum erstmals einen Online-Wettbewerb initiiert, bei dem sich talentierte Freerider mit einem einminütigen Videoclip im bestmöglichen Licht präsentieren sollten. Nach der Vorauswahl der Jury und den Finalrunden stand im Frühjahr 2002 ein gewisser Tyler «Super T.» Klassen als Sieger fest, heute eine feste Grösse in Sachen extremer Freeride-Action und Gewinner der Red Bull Rampage 2002. Im Jahr darauf sicherte sich Matt Hunter den Sieg. Wegen zweier langwieriger Beinverletzungen hat man von «Super T.»'s Nachfolger zwar noch nicht so viel gehört und vor allem in Filmen gesehen, aber ein Interview mit ihm auf www.nsmb.com lässt vermuten, dass der junge Mann nach seiner Gesundung Grosses vor hat - und wohl noch häufiger über die Mattscheibe huschen wird.

Meldung vom 13. April 2004 (Autor: red )
 

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