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| Trek: In Zukunft ohne Tom Brown |
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Der amerikanische Veloriese Trek kommt nicht zur Ruhe. Nur sechs Jahre nachdem der Konzern seinen Europaverkauf in Holland konzentriert hat, wird die Strategie wieder umgekehrt und neue Büros in den einzelnen Sprachregionen eröffnet. Den Verkauf im deutschsprachigen Raum läuft künftig über die Schweizer Trek-Niederlassung. Anstelle von Tom Brown übernimmt Harald Schmiedel die Geschäftsleitung in Dübendorf. Wie Trek in einer Pressemitteilung schreibt, ist die Neustrukturierung eine Reaktion auf die gestiegenen Umsätze in Frankreich, Dänemark und Deutschland. In den beiden erstgenannten Ländern werden über den Winter neue Vertriebsniederlassungen aufgebaut. Der deutsche Markt wird künftig ebenfalls nicht mehr von der Europazentrale Amersfoort aus bearbeitet, sondern aus dem zürcherischen Dübendorf. Das Verkaufsinnendienst-Team zieht bis Februar in die Schweiz und soll spätestens zum Saisonbeginn im März voll einsatzfähig sein. In der bisherigen Europa-Verkaufszentrale in Holland bleibt lediglich das Verkaufsteam für die Benelux-Länder beheimatet. Niederlassung Dübendorf wird aufgewertet In Dübendorf wird der Deutschland-Verkauf zusammen mit dem Innendienst für die Schweiz und Österreich ein neues Team bilden. Die Leitung der vergrösserten Niederlassung übernimmt Harald Schmiedel, der in den letzten Jahren ausschliesslich für den deutschen Markt zuständig war. Der ehemalige Villiger-Geschäftsführer und frühere Cannondale-Verkaufsleiter Schmiedel arbeitet seit der Übernahme von Villiger durch Trek für den amerikanischen Velokonzern und hat sein Büro in Dübendorf auch während seiner Deutschland-Tätigkeit nie aufgegeben. Tom Brown als Geschäftsführer entlassen Ein Opfer der Neustrukturierung bei Trek ist der bisherige Schweizer Geschäftsführer Tom Brown. Er erhielt Ende November die Kündigung und wurde nach US-Manier per sofort freigestellt. Der Amerikaner Tom Brown hat während 12 Jahren die Geschicke für Trek in der Schweiz geleitet alle Neuerungen bei seinem Arbeitgeber miterlebt und in der Schweiz umgesetzt. Dazu gehörte der Kauf der amerikanischen Marken Bontrager, Gary Fisher, Klein und Lemond sowie die Übernahme des Villiger-Konzerns mit den Marken Villiger, Arrow, Diamant und Tigra. Brown war auch beteiligt an den schwierigen Entscheiden, die Marken Tigra und Arrow einzustellen sowie die Kultbikes von Klein nicht mehr in die Schweiz zu importieren. Zuletzt hatte Brown für Aufsehen gesorgt, als er im Frühsommer neben der Geschäftsleitung auch die Verkaufsleitung in der Schweiz und in Österreich in die eigenen Hände nahm. |
Meldung vom 04. Dezember 2006 (Autor: red ) |







