| Swisspower Cup: Polinnen dominieren Frauenrennen |
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Beim Finale des «Swisspower Cup 2003» in Volketswil drückten am Samstag drei Mannschaften den Rennen ihren Stempel auf. Die polnische Equipe Lotto-PZU dominierte das Frauenrennen nach Belieben: Am Ende fuhren Staffelweltmeisterin Anna Szafraniec und Marathonweltmeisterin Maja Wloszczowska gemeinsam über die Ziellinie. Mit Petra Henzi als dritter Podestfahrerin und Katrin Leumann als Gesamtsiegerin des «Swisspower Cup 2003» glänzte das Fischer-BMC-Team - die Baselbieterin verwies die punktgleiche Maroussia Rusca wegen der besseren Klassierung im Finale auf Rang Zwei. Am späten Nachmittag dominierte das Swisspower Mountainbike-Team das «Short Race» - und sicherte sich dank cleverem Teamwork einen Doppelsieg: Florian Vogel gewann vor seinem «Lehrmeister» Thomas Frischknecht. Einige der gemeldeten, grossen Namen fehlten leider am «Swisspower Cup»-Finale: Ralph Näf (Merida International) musste in der vergangenen Woche krankheitshalber kürzer treten, seine Teamkollegin Gunn-Rita Dahle sagte wegen Grippe ab. Noch nicht von den Folgen des WM-Sturzes erholt, musste auch Barbara Blatter auf einen Start in Volketswil verzichten. Dafür zeigte sich einige ausländische Prominenz: Das Lotto-PZU-Trio Anna Szafraniec, Magdalena Sadlecka und Maja Wloszczowska, der Neuseeländer Kashi Leuchs (Maxxis-Trek) sowie die beiden Italiener Martino Fruet (Carraro-Team Italia) und Yader Zoli (KTM-Team Italia). Und die Topcracks aus der Schweiz waren mit einigen Ausnahmen ohnehin am Start. Frauen: Polnische Dominanz, Henzi auf Rang Drei Von Beginn des Frauenrennens weg bestimmten das Polinnen-Trio von Lotto-PZU die Pace, dahinter formierte sich die Verfolgergruppe mit den stärksten Schweizerinnen: Petra Henzi, Katrin Leumann (beide Fischer-BMC), Nadja Walker (Gisler Pouletburg) und Sonja Traxel (Swisspower MTB-Team). Maroussia Rusca (Arrow Swiss Bike Team) reihte sich als führende des Gesamtklassements etwas weiter hinten ein. Während Szafraniec und Wloszczowska ihr hohes Tempo durchziehen konnte, musste Sadlecka abreissen lassen. An ihrer Stelle fuhr Petra Henzi, die gegen Rennende stark aufkam, auf den dritten Platz. Auch Nadja Walker zog noch an Sadlecka vorbei, mit Rang Vier bestätigte die junge Urnerin ihren WM-Exploit. Rang Sechs reichte Katrin Leumann zum Gesamtsieg, weil Maroussia Rusca nur Elfte wurde ? damit lagen die Beiden nach Punkten gleichauf, das bessere Finalresultat entschied zu Gunsten Leumanns. Den dritten Rang in der Gesamtwertung belegte Emilie Siegenthaler (Swisspower MTB-Team): Für eine Juniorin eine beachtliche Leistung. Junioren: Überraschung zum Saisonabschluss Weit spannender als das Frauenrennen verlief dasjenige der Junioren: Zu Beginn bildete sich eine Zehnerspitze, die dann Runde um Runde «eingekocht» wurde. Die beiden stärksten Fahrer an der Heim-WM erreichten das Ziel nicht: Nino Schurter (Swisspower MTB-Team) fuhr sich früh einen Platten ein und gab das Rennen danach ebenso auf wie Yannick Bernasconi (Dom Cycle). Mit Adrian Gehrig (Krapf ? Aqua Nova) fehlte zudem ein weiterer der Siegesanwärter. Das kümmerte die Fahrer an der Spitze wenig, im Gegenteil: Sie sorgten für die wohl knappste Entscheidung der Saison, nur vier Sekunden trennten die ersten Vier im Ziel. Fabio Vesco (RRC Nordwest-Cicli Patrik) stach Till Schaltegger (Tom?s Bike Center) im Spurt aus, dahinter fuhren Marcel Wildhaber (VMC Eschenbach-Hakle) und Michael Hutter (Team Koba) auf die nächsten Ränge. Nino Schurter konnte sich mit dem Gesamtsieg über sein Pannenpech hinweg trösten: Er gewann vor Michael Hutter und Deny Bartlome (Cycles Centre). Bei den Masters musste sich Thomas Girardi (Suso Bike-Felt) für einmal mit Rang Zwei im Rennen bescheiden, zwei Sekunden hinter Tagessieger Fredy Steiner (Velo Weidmann-VC Meilen). Am souveränen Gesamtsieg vor Roland Häfeli (Fischer-BMC) änderte dies aber nichts mehr. «Swisspower Short Race»: Teamtaktik von Frischknecht und Vogel Beim «Swisspower Short Race» traten die Männer und U23-Fahrer auf einer verkürzten Runde zu einem Bike-Criterium an, das voll auf die Bedürfnisse der Zuschauer zugeschnitten war. Praktisch die ganze Strecke konnte überblickt werden, und verschiedene Attacken sorgten für ein enormes Tempo. Zu Beginn der zweitletzten Runde setzte sich Florian Vogel (Swisspower MTB-Team), der zuvor schon regelmässig gepunktet hatte, von der Konkurrenz ab, während Thomas Frischknecht (Swisspower MTB-Team) die Lücke aufgehen liess. Zu Beginn der letzten Runde versuchte Christoph Sauser (Siemens Mobile-Cannondale), das Loch doch noch zu stopfen, aber ein kleiner Rutscher in der Haarnadelkurve nach Start und Ziel brach seinen Rhythmus. So sicherte sich Florian Vogel die Hauptprämie ? vor Thomas Frischknecht, Kashi Leuchs (Maxxis-Trek), Martin Gujan (Athleticum MTB-Team) und Christoph Sauser. Das verspricht für das Hauptrennen vom Sonntag eine Menge. Die Resultate aller Kategorien sind zu finden unter: www.swisspowercup.ch |
Meldung vom 27. September 2003 (Autor: red ) |







