| Swisspower Cup: Acquaroli, Hober gewinnen |
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Beim zweitletzten Rennen des Swisspower Cup 2003 in Savognin holte sich der Italiener Dario Aquaroli den Tagessieg. Rang zwei ging an den Neuseeländer Kashi Leuchs. Bester Schweizer wurde auf dem hervorragenden dritten Platz Ralph Näf. Auch bei den Frauen gewann eine Italienerin: Alexandra Hober setzte sich vor Barbara Blatter und Maroussia Rusca durch. Die weiteren Sieger des Hitze-Wochenendes waren Gion Manetsch (U23), Nino Schurter (Junioren) und Thomas Girardi (Masters). Auch die Organisatoren des Swisspower Cup verbuchten mit dem Plauschrennen «Bike for Water» einen weiteren Erfolg: Mittlerweile konnten fast 16'000.- Franken für ein Entwicklungsprojekt in Mali gesammelt werden. Die Pressemitteilung der Organisation: Weil mit den Europameisterschaften von Graz und den Weltmeisterschaften in Lugano die beiden Höhepunkte der Mountainbike-Saison unmittelbar vor der Tür. Darum befinden sich die Topathleten zurzeit in der letzten Phase ihrer Vorbereitung, und nicht wenige absolvieren derzeit ihr Höhentrainingslager im Engadin. Davon konnten die Organisatoren des Swisspower Cups in Savognin profitieren. Zahlreiche internationale Spitzenfahrer nutzen die Gelegenheit, um ihren akutellen Formstand im Renneinsatz zu testen. Männer: Acquaroli gewinnt knappes Rennen Bei den Männern hinterliess der ehemalige U23-Weltmeister Dario Aquaroli (ITA, Full Dynamix) den besten Eindruck. Eineinhalb Runden vor Schluss verabschiedete er sich aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe, unter anderen auch mit den beiden Schweizern Frischknecht und Näf, und fuhr solo als Sieger ins Ziel. Bester Schweizer wurde im hochkarätigen Feld hinter Kashi Leuchs (NZL, Trek-Maxxis) der Andwiler Ralph Näf (Merida International). Näf zeigte ein beherztes Rennen, bestimmte zeitweise gar das Tempo an der Spitze und musste nach dem Angriff des nachmaligen Siegers einzig noch Leuchs den Vortritt lassen. Dafür konnte er Thomas Frischknecht (Swisspower Mountainbike-Team) um neunzehn Sekunden distanzieren. Ralph Näf zeigte sich im Ziel entsprechend zufrieden über den erfolgreich verlaufenen Test: «Den Anschluss zur absoluten Weltspitze habe ich nach meinem Übertritt von den U23 zur Elite sicher noch nicht definitiv geschafft, aber das heutige Resultat zeigt, dass die Marschroute stimmt. Für die EM in Graz und natürlich für die Heim-WM in Lugano kann ich zuversichtlich in die Zukunft blicken!» Frauen: Blatters erfolgreiche Revanche Nach ihrer Enttäuschung an der SM vor drei Wochen im Prättigau zeigt auch bei Barbara Blatter (Specialized) die Formkurve wieder nach oben. Die aktuelle Nummer neun der Weltrangliste musste sich im Endkampf einzig der überraschenden Italienerin Alexandra Hober (KTM International) geschlagen geben. Der zweite Platz vor Maroussia Rusca (Arrow Swiss Bike Team) dürfte der Bülacherin für die bevorstehenden Grossereignisse die nötige Portion Moral sichern. Die frischgebackene Schweizermeisterin Petra Henzi (Fischer-BMC) erwischte keinen guten Tag und gab das Rennen auf. U23: Gion Manetsch mit starker Vorstellung In der U23-Kategorie scheint das Timing von Gion Manetsch (Scott-Allianz Suisse-Michelin) perfekt. Seine Form steigt rechzeitig vor den Saisonhöhepunkten steil an. Bei seiner Siegesfahrt auf dem anspruchsvollen Rundkurs in Savognin liess er der hochdotierten U23-Konkurrenz keine Chance. Fabio Bernasconi (Athleticum MTB-Team) verlor als Zweiter bereits über zwei Minuten, Raffael Schmid (Fischer-BMC) mehr als drei Minuten auf Manetsch. Schweizer Meister Balz Weber (Arrow Swiss Bike Team) kam für einmal nicht auf Touren: Er gab nach der Hälfte der Distanz, wie viele andere auch, das Rennen auf. Schurter bei den Junioren ? Girardi bei den Master Nino Schurter (Swisspower Mountainbike-Team) war bei der SM als grosser Favorit gehandelt worden, musste jedoch das Rennen mit einer Magenverstimmung völlig entkräftet aufgeben. In Savognin gelang Schurter eine eindrückliche Revanche. Trotz Sturz in der letzten Abfahrt distanzierte er seine Gegnerschaft klar. Auf die Plätze fuhren Michael Hutter (Team Koba) und Manuel Gschnell(ITA, MTB Center Südtirol). Seine Siegesserie fortsetzen konnte Thomas Girardi (Felt-Suso Bike): Der Masters-Dominator legte diesmal über vier Minuten zwischen sich und den nächsten Verfolger, Urs Horber (Team Koba). Auf Platz Drei fuhr Roland Häfeli (Fischer-BMC). Die Ranglisten aller Kategorien gibts unter: www.swisspowercup.ch |
Meldung vom 10. August 2003 (Autor: red ) |







