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Swiss Cycling gibt WM-Aufgebot bekannt

Der Radverband Swiss Cycling hat das Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Canberra bekannt gegeben. Entgegen der Ankündigung eines Mini-Teams mit gerade Mal zehn Athleten schickt man nun doch eine schlagkräftige Mannschaft mit 34 Athleten nach Australien. Die Schweiz wird auch in diesem Jahr eine der stärksten Delegationen stellen.



An der Delegiertenversammlung im März kündigte Swiss Cycling-Geschäftsführer Viktor Andermatt die Botschaft, dass man aufgrund der prekären finanziellen Verhältnissen nur ein Mikroteam nach Australien schicken könne. Bei der angekündigten Anzahl von gerade mal zehn Athleten hätte dies bedeutet, dass mehrere potenzielle Medaillenfahrer die Rennen auf Freecaster im Internet hätten verfolgen müssen. Nun hat man das Budget für die Weltmeisterschaften aber massiv erhöht und liegt mit den kalkulierten 300'000 Franken beim sechsfachen Betrag des Vorjahres.



Um sich eine solche Delegation leisten zu können, werden die Athleten mit einer Kostenbeteiligung zur Kasse gebeten. Einzig Florian Vogel, Ralph Näf und Nino Schurter werden als «Swiss Olympic Top Athlet» kostenfrei nach Australien reisen, die anderen Fahrer und Fahrerinnen werden zwischen 2500 Franken (teilweise Kostendeckung) und 6000 Franken (volle Kostendeckung) für die WM-Teilnahme bezahlen müssen.



Sportlich gesehen wird die Schweiz an den Weltmeisterschaften in den Cross Country-Disziplinen erneut eine der stärksten Nationen sein. Der Dreifachsieg im vergangenen Jahr ist noch in bester Erinnerung, alle der Medaillenfahrer sind wieder mit dabei. Nino Schurter wird erstmals in der Eliteklasse antreten und auch Martin Gujan und Lukas Flückiger sind für Spitzenplatzierungen gut. Noch interessanter wird das U23-Rennen, wo einzig der Südafrikaner Burry Stander der Schweizer Armada im Weg stehen dürfte. Mit Roger Rinderknecht verfügt die Schweiz auch in der Four Cross-Klasse über einen Medaillenkandidaten während im Downhill ein Exploit von Nick Beer die Schweiz von ihrer langen medaillenlosen Zeit in der Abfahrtsklasse erlösen könnte.



Juniorinnen

Michelle Hediger

Vania Schumacher

Nicole Hanselmann



Junioren

Reto Indergand

Matthias Stirnemann

Roger Walder

Lukas Loretz

Emilien Barben



U23 Damen

Kathrin Stirnemann

Vivienne Meyer



U23 Herren

Thomas Litscher

Lukas Kaufmann

Mathias Flückiger

Fabian Giger

Martin Fanger

Sepp Freiburghaus

Pascal Meyer



Elite Damen

Nathalie Schneitter

Petra Henzi

Katrin Leumann

Marielle Saner-Guinchard

Esther Süss



Elite Herren

Ralph Näf

Florian Vogel

Nino Schurter

Martin Gujan

Lukas Flückiger

Christoph Sauser



Downhill Damen Elite

Emilie Siegenthaler



Downhill Herren Elite

Nick Beer

Marcel Beer



Four Cross Damen

Lucia Oetjen



Four Cross Herren

Roger Rinderknecht

David Graf






Meldung vom 29. Juli 2009 (Autor: red )
 

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