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Swiss Cycling: Siegenthaler ersetzt Benzoni

Der Bieler Nicolas Siegenthaler übernimmt bei Swiss Cycling die Stelle des stellvertretenden technischen Leiters. Er ersetzt dabei die per Anfang April ausscheidende Sarah Benzoni. Siegenthaler gilt durch sein Arbeit als Trainer vieler Spitzen-Mountainbiker als profuner Kenner des Rennsports, wird die Stelle aber in einer ersten Phase nur in einem 50-Prozent-Mandat ausüben. Die restlichen 50 Prozent werden vorläufig aus Spargründen nicht ersetzt bis die Finanzlage des Verbands wieder auf solideren Beinen steht.



Nicolas Siegenthaler bietet Swiss Cycling eine hohe Fachkompetenz und einen starken Bezug zum Radsport. Siegenthaler gilt als Spezialist bei Trainingsfragen und betreut für Swiss Cycling bereits einzelne Teile bei Projekten mit dem VBS/BASPO (Spitzensport RS). Nicolas Siegenthaler wird ab 1. Mai Sarah Benzoni ersetzen und in einem 50%-Pensum dringende Projekte von Swiss Cycling mit dem BASPO/VBS und Swiss Olympic ausarbeiten, betreuen und umsetzen. Er erhielt dafür einen Vertrag bis Sommer 2009. Bis zu diesem Zeitpunkt will Swiss Cycling die Projektestände analysieren und eine gezielte Anstellung in einem zu bestimmenden Bereich  festlegen.



Durch den Wechsel von Sarah Benzoni zum Centro Sportivo in Tenero geht Swiss Cycling Hintergrundwissen und administratives Know-how verloren. Chef Leistungssport Roland Richner ist aber überzeugt, dass dank dem grossen Erfahrungsschatz von Nicolas Siegenthaler alle dringenden Projekte rasch angepackt und umgesetzt werden können. Was die zweiten 50% der früheren Stelle von Sarah Benzoni betreffen, wird Swiss Cycling eine interne Lösung im Administrationsbereich der Geschäftsstelle wählen und im Moment nicht die ganzen 50% ersetzen. Mit diesem nur teilweisen Ersatz ist Swiss Cycling im Leistungssportbereich noch stärker unterbesetzt und muss sobald es die finanzielle Lage erlaubt personell aufrüsten.



Swiss Cycling muss im Bereich Leistungssport dringend Projekte erarbeiten um den Athleten weiterhin die Möglichkeit zu bieten, eine Spitzensport-RS und Spitzensport-WKs machen zu können. Dazu verlangt das VBS umfassende und nachhaltige Prozessabläufe, indem sehr viele Komponenten und Bereiche eingebunden sind. Ebenso ist die Betreuung der Spitzensportler in der RS und den WKs im Rahmen eines Gesamtprojektes zu organisieren. Der neue Projektleiter Leistungssport wird sich diesen Fragen als erstes widmen, bevor weitere Projekte für den Leistungssport und in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic angepackt werden können.


Quelle: Mitteilung Swiss Cycling



www.swiss-cycling.ch


Meldung vom 31. März 2008 (Autor: red )
 

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