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Nachdem Ride bereits Ende Februar meldete Swiss Cycling verzichte in Zukunft darauf, eine Delegation an die Marathon-EM zu senden, ereilt das Marathon Kader weiteres Unheil. Nationaltrainer Andrea Clavadetscher wurde das gesamte Basisbudget von zehntausend Franken gestrichen. Mit dem Basisbudget werden normalerweise Trainingslager und spezielle Vorbereitungen finanziert. Dem Trainer der Langdistanz bleiben lediglich noch die finanziellen Mittel um anfangs August in Italien die Weltmeisterschaften zu beschicken. Für die aus dem Programm gestrichene Marathon-EM wären neuntausend Franken zur Verfügung gestanden, womit auf der Langdistanz nahezu zwanzigtausend Franken eingespart werden.
Alle Kader betroffen
Die Sparbemühungen des finanziell angeschlagenen Verbandes Swiss Cycling treffen aber nicht nur die Fahrer der Mountainbike Langdistanz. Die Verbandsspitze strich gegenüber dem ersten Budgetentwurf 190'000 Franken. Gemäss Geschäftsführer Viktor Andermatt trifft dies aber alle Kader. So mussten beispielsweise auch in den Budgets der Sparten Trial oder Four Cross Abstriche gemacht werden. Nicht ausgenommen von den Kürzungen ist ebenfalls die Disziplin Strasse.
Ungewisse Zukuft für Langdistanz-Equipe
Wie es mit der nach der neusten Sparrunde nun nahezu ohne finanziellen Mittel dastehenden Marathon Nationalmannschaft weitergeht ist indessen ungewiss. Der Swiss Cycling Geschäftsführer Viktor Andermatt will sich der Problematik erst nach den Weltmeisterschaften annehmen. Möglicherweise wird die Marathon Abteilung ins Cross Country Kader integriert oder es findet sich für die Langdistanz ein separater Sponsor. Denkbar ist aber auch die Aufhebung des Kaders.
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Meldung vom
05. März 2008
(Autor:
red )
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