| Snowking Garmisch: Cedric Gracia gewinnt |
|
Nach der Absage in Bormio machte das Wetter in Garmisch-Partenkirchen mit. So konnten sich 15 Downhiller per Le Mans-Start aufmachen, um die schwierige Kandahar-Strecke auf spike-bewehrten Rädern zu bezwingen. Im Ziel fragten sich dann wieder einmal manche, ob man eigentlich Franzose sein müsse, um Downhills zu gewinnen. Denn Cedric Gracia zeigte der Konkurrenz das Hinterrad und fuhr als erster in Ziel, vor dem Deutschen Guido Tschugg und dem jungen Finnen Matti Lehikoinen. Gracia brauchte auf derselben Strecke wie Super-G-Sieger Hermann Maier gut 18 Sekunden länger und erreichte ein Durchschnittstempo von 85 Sachen. Nicht schlecht, Herr Gracia. Mit Spikes und hundert Sachen über die Rennpiste Am Sonntag Nachmittag erschienen elf der besten Downhiller am Start des Herren-Super-G's in Garmisch-Partenkirchen. Einige der gemeldeten Fahrer mussten Forfait erklären, unter anderem krankheitshalber der Titelverteidiger David Vazquez aus Spanien. Nach etwas über eineinhalb Minuten wilder Drifts, weiter Sprünge und Tempi um die hundert Stundertkilometer überquerte der Franzose Cedric Gracia als erster die Ziellinie. Dahinter sicherte Guido Tschugg im ersten Rennen für seinen neuen Sponsor Fusion gleich Platz Zwei, vor dem erst 19-jährigen Finnen Matti Lehikoinen. Auf Wiedersehen - beim Snowking in Kvitfjell Anfangs März ist noch ein weiteres Rennen der «Siemens Mobile Snow King»-Rennserie im norwegischen Kvitfjell geplant, aus den Resultaten dieser beiden Rennen wird dann das Gesamtklassement errechnet. Dem Sieger winken 5000 Euro, Herr Gracia erntete aber auch schon für den Sieg in Garmisch 2500 Euro ? und ein neues MC60-Handy von Siemens. Bilder vom Rennen in Garmisch werden ab Montag im Internet verfügbar sein. www.snowking.net |
Meldung vom 01. Februar 2004 (Autor: red ) |







