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| Scott: Montgomery solls in den Staaten richten |
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Auch wenn auf den Bikes deutlich sichtbar «Scott USA» steht, verbinden den Bikebauer aus dem freiburgischen Givisiez nur die gemeinsamen Wurzeln mit dem US-Produzenten von Skistöcken. Die Räder des europäischen Herstellers waren bisher nicht einmal in den Staaten erhältlich ? was nach der Vorstellung der «Genius»-Plattform bedauert wurde. Nun hat Scott den ehemaligen Cannondale-Vizepräsidenten Scott Montgomery unter Vertrag genommen: Dieser soll die Scott-Aktivitäten in den Vereinigten Staaten leiten und der Marke so einen riesigen, neuen Markt eröffnen. In Europa ist «Scott USA» schon lange ein klingender Name: Dafür haben die breite Präsenz auf Rennstrecken und innovative Produkte wie der «Strike»-Rahmen, die Freeride-Bikes der «High Octane»- und neu der «Nitrous»-Serie und nun die «Genius»-Bikes gesorgt. Auf diesem neu entwickelten Viergelenker mit seinem charakteristischen, voluminösen Federbein wurde Thomas Frischknecht nur zwei Monate nach der erstmaligen Präsentation Marathon-Weltmeister. Mit dem ausserordentlich breiten Sortiment, das vom günstigen Schülerbike bis zu edlen, federleichten Scandium- und Carbon-Rennfeilen reicht, dürfte sich Scott in den Staaten schnell einen Platz im Bikemarkt sichern. Scott Montgomery, der designierte Chef der geplanten US-Abteilung von Scott, ist der Sohn von Cannondale-Firmengründer Joe Montgomery. Im Unternehmen seines Vaters diente Scott Jahrelang als Vizepräsident, wo er fürs Marketing verantwortlich war. Nachdem Cannondale wegen eines verunglückten Ausflugs in die Motorrad-Welt fast Pleite gegangen wäre, wurde Scott Montgomery eine Woche vor der amerikanischen Herbstmesse Interbike zusammen mit anderen, langjährigen Mitgliedern des Managements von den neuen Besitzern entlassen. |
Meldung vom 18. März 2004 (Autor: red ) |







