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Schweizer Crosser 2004/2005 auf deutschen Rädern
Elite-Schweizermeister Christian Heule und der starke Espoir-Fahrer Lukas Flückiger, der auch auf dem Bike der Konkurrenz das Fürchten lehrt, werden in der kommenden Quer-Saison auf Velos des norddeutschen Produzenten Stevens an den Start gehen. Die Bikemarke wird auch einer der beiden Hauptsponsoren der Schweizer Zweimann-Equipe sein, nach einem zweiten sucht Christian Heule zur Zeit noch. «Stevens liefert uns die Räder und Helme, abgesehen davon sind Lukas und ich bei der Wahl der Bekleidungs- und Co-Sponsoren aber frei», meint Quer-Schweizermeister Christian Heule zur getroffenen Vereinbarung mit dem norddeutschen Bikeproduzenten.



Heimische Konkurrenz als Ansporn

Der Schweizer Quersport scheint die Talsohle der späten Neunziger Jahre durchschritten zu haben. Dafür sprechen nicht nur die starken Leistungen Christian Heules beim Worldcup-Finale sowie Lukas Flückigers bei den Espoirs-Titelkämpfen im französischen Pont-Chateau. Mit Michael Baumgartner und Jan Ramsauer hat Heule Konkurrenz im eigenen Land, was ungemein motivierend ist. Und diese drei Elite-Fahrer engagieren sich dafür, dass es in ihrer jeweiligen Heimatregion bald wieder Querrennen mit internationaler Ausstrahlung gibt.


Bei den Espoirs gilt Schweizermeister Simon Zahner, der bei den Weltmeisterschaften unglücklich kämpfte, als designierter Leader, Lukas Flückiger ist trotz der starken Leistung an den Weltmeisterschaften «nur» der Herausforderer. Einen grossen Sprung nach vorn haben auch die Junioren gemacht, die sich innerhalb einer Saison von Rang Zehn auf Rang Fünf im Nationenranking der UCI verbessern konnten. Nur bei den Frauen klafft noch eine Lücke.



Der Quersport auf dem Weg der Gesundung

«Mehr Rennen und die verschärfte Konkurrenzsituation sollten dafür sorgen, dass sich der Trend im Quersport wieder umkehren lässt», meint Heule zur jüngsten Entwicklung. «So dürfte auch das Interesse der Medien und damit auch der Sponsoren wieder zunehmen. Noch bleibt viel zu tun, aber ich bin zuversichtlich, was die Zukunft des Quersports in der Schweiz betrifft: Noch braucht es Zeit, Engagement ? und vor allem Erfolgserlebnisse. Selbst werde ich 2004/2005 für Stevens die Worldcup- und die Superprestige-Rennen fahren und selbstverständlich bei den Welt- und Schweizermeisterschaften starten. Auch Lukas soll so viel internationale Erfahrung wie möglich sammeln.» MOVE wünscht dem dynamischen Querduo viel Erfolg ? bei der Sponsorensuche wie in der Saison 2004/2005.




Meldung vom 05. März 2004 (Autor: red )
 

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