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Schweiz gewinnt an der WM Gold in der Staffel
Bei den Mountainbike Weltmeisterschaften im Schottischen Fort William holt sich die Schweizer Nationalmannschaft mit Florian Vogel, Thomas Litscher, Petra Henzi und Nino Schurter Gold im Team Relay und bestätigen dabei souverän ihre Favoriten-Rolle. Hinter den Schweizern werden die Polen zweite, die USA dritte.



Florian Vogel übernimmt als Startfahrer gleich von Beginn weg die Führung und übergibt mit deutlichem Vorsprung an den Junioren-Europameister Thomas Litscher. Dieser kann in der Folge den Vorsprung weiter ausbauen während hinter ihm die Italiener und erstaunlicherweise die Briten den Anschluss suchen. Erwartungsgemäss muss Petra Henzi als Folgefahrerin gegen die deutliche stärkeren Männer Tribut zollen, sie erreicht das Ziel als fünfte hinter den führenden Briten, den Deutschen, den Italienern und den Ukrainern. Die Entscheidung führen schliesslich die Schlussfahrer herbei, bei der Schweiz der Spitzenfahrer Nino Schurter. Mit deutlichem Vorsprung erreicht er das Ziel vor den Polen und den Amerikanern, die beide erst mit dem Schlussfahrer ihre Podestplätze erreichen.



Die Schweiz gewinnt nach den Weltmeisterschaften 2006 in Rotorua «erst» zum zweiten Mal Gold in der Staffel, obwohl die Schweizer Delegation an den grossen Meisterschaften regelmässig als die stärkste Cross Country-Fraktion auftritt. Mit Vogel, Schurter und Henzi sind drei der vier Gold-Fahrer von 2006 beim Sieg in diesem Jahr wieder mit dabei, einzig der Junior Martin Fanger wurde durch Thomas Litscher ausgewechselt (Fanger fährt unterdessen in der Kategorie U23). Dass die Formation extrem stark ist, hat sie heuer bereits an den Europameisterschaften gezeigt, als die vier Siegfahrer von Fort William in der gleichen Reihenfolge souverän den Titel des Team-Europameisters sicherten.



Damit sind die Schweizer erwartungsgemäss erfolgreich in die Weltmeisterschaften in Fort William gestartet. Bei den kommenden Rennen sind die Erwartungen nun noch höher angesetzt. Die Junioren verfügen mit Thomas Litscher, Kathrin Stirnemann und Vivienne Meyer über die Topfavoriten, in gleicher Position befindet sich Nino Schurter in der Kategorie U23. Bei der Elite gehören Christoph Sauser und Ralph Näf zu jenen Fahrern, die dem Franzosen Julien Absalon das Wasser reichen können. Und mit Marielle Saner und Roger Rinderknecht stehen auch in den Abfahrtsdisziplinen zwei Athleten im Startgatter, die sich realistische Chancen auf einen goldenen WM-Medaille machen können. Die örtliche Blaskappelle tut sich gut daran, fleissig die Schweizer Nationalhymne zu üben.

www.ride.ch/wm
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Meldung vom 04. September 2007 (Autor: red )
 

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