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       Ausgabe 02/2012 ab 3. Mai am Kiosk

 
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Sauser und Schurter in Champ&eacute;ry auf dem Podest<br>
Schweizer Machtdemonstration beim Cross Country-Herrenrennen in Champéry. Zwar gewinnt der nicht zu schlagende Franzose Julien Absalon, mit Christoph Sauser und Nino Schurter sind aber die weiteren Podestplätze von Schweizern belegt. Mit Ralph Näf (5.) und Thomas Frischknecht (8.) sind zwei weitere Eidgenossen in den Top-10. Unter den ersten acht ist damit jeder zweite ein Schweizer.



Julien Absalon ist einfach nicht zu schlagen: Der Franzose gewinnt auch den dritten Weltcup-Lauf in Champéry. Dieses Mal im Zweikampf gegen Christoph Sauser. In der Startphase war es aber Nino Schurter, der an der Spitze das Tempo diktierte und zeitweise alleine Führung lag. Absalon und Sauser übernahmen bei Rennhälfte das Zepter und schliesslich konnte selbst Sauser nichts gegen den übermächtigen Franzosen ausrichten. Absalon ist und bleibt das Mass aller Dinge im Bikerennsport. Das bestätigt auch Sauser: «Um Julien zu schlagen, musst du einen perfekten Tag haben und den hatte ich heute nicht. Ich bin noch immer topmotiviert, aber für den Sieg im Gesamtweltcup wird es jetzt sehr schwer», meinte Sauser im Ziel.



In Champéry hat Nino Schurter bestätigt, dass er in die Fussstapfen eines Julien Absalon treten dürfte. Gerade mal 21-Jähig fuhr er ein exzellentes Rennen und steht das erste Mal auf einem Weltcup-Podest. «Ich bin überglücklich. Vermutlich waren die zwei vor mir sowieso stärker. Im Rennen stürzten vor mir Absalon und Sauser und ich gewissermassen auf sie drauf. Da musste ich erst mal meinen Lenker wieder richten und weg waren sie», beschreibt Schurter die Situation, als er von Absalon und Sauser abgehängt wurde.



Zurück an der Weltspitze meldet sich auch Ralph Näf, der wegen Materialpech und gesundheitlichen Problemen im letzten Monat unter seinem Wert geschlagen wurde. Er kämpfte sich schnell nach vorne und schaffte es mit einer kontrollierten Fahrt auf den fünften Rang. «Am Anfang musste ich leiden, weil ich erst mal nach vorne kommen musste. Als ich dann gegen Schluss an Platz Drei und Vier dran war, bin ich noch gestürzt und habe mir mächtig das Knie angehauen. Danach gings mir nur noch darum, den fünften Platz zu halten», meinet Näf im Ziel, der sich einen Platz unter den ersten Zehn zum Ziel gesetzt hatte.



Thomas Frischknecht: «Für meine Verhältnisse hatte ich einen super Start und bin schnell in die Top-Ten gekommen. Ich wusste man muss auf diesem Kurs sauber fahren und habe versucht meinen Rhythmus durchzuziehen. Wenn ich am Anschlag fahre, dann mache ich zu viele Flüchtigkeitsfehler, da kann ich mit Leuten wie Schurter und Näf nicht mehr mithalten. Ich bin mit meiner Platzierung mehr als zufrieden.»



Rangliste Weltcup Cross Country, ChamPéry, Herren Elite

1. Julien Absalon (FRA), 2:12:44

2. Christoph Sauser (SUI), +0:50

3. Nino Schurter (SUI), +2:21

4. Roel Paulissen (BEL), +2:49

5. Ralph Naef (SUI), +3:17

6. Cédric Ravanel (FRA), +3:41

7. José Hermida (ESP), +3:49

8. Thomas Frischknecht (SUI), +4:18

9. Jaroslav Kulhavy (CZE), +4:27

10. Adam Craig (USA), +4:51





Meldung vom 09. Juni 2007 (Autor: red )
 

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