| Samuel Hill ist neuer Downhill-Weltmeister |
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Der Australier Samuel Hill gewinnt vor 20'000 Zuschauern vor dem Südafrikaner Greg Minnaar und seinem Landsmann Nathan Rennie. Die Schweizer Samuel Zbinden (28.) und Claudio Caluori (31.) konnten nicht mit der Spitze mithalten. Der mitfavorisierte Junior Lars Peyer fährt nach einem Sturz auf Rang 11. Die Europäer hatten im Eliterennen der Downhiller keine Chance. Der Australier Hill gewinnt vor dem Südafrikaner Greg Minaar und seinem Landsmann Nathan Rennie. Steve Peat verpasste als vierter und besster europäischer Fahrer das Podest allerdings nur knapp. Auch die Schweizer hatten wie schon in den Trainingsläufen an der Spitze nichts auszurichten: Samuel Zbinden (28.) und Claudio Caluori (31.) waren mit über 20 Sekunden Rückstand weit weg einer Top-Platzierung. Sabrina Jonnier gewinnt vor Britinen Bei den Damen gewann die Französin Sabrina Jonnier - übrigens die Freundin des neuen Weltmeisters Hill. Dahinter folgen die Britinnen Tracy Moseley und Rahel Atherton (letztjährige Junioren-Weltmeisterin). Schweizerinnen waren keine am Start nachdem Marielle Saner, die mit Medaillenhoffnungen nach Neuseeland gereist war, sich im Donnerstag-Training einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hat und auf den Start verzichten musste. Sowohl Hill wie auch Jonnier hinterlassen im Downhillsport seit Jahren Spuren: Jonnier gewann im Jahr 1999 in Are den Weltmeistertitel in der Kategorie Juniorinnen und stand bereits sieben Mal an Weltmeisterschaften auf dem Podest. Sam Hill ist Junioren-Doppelweltmeister (Kaprun & Lugano), wurde in seinem ersten Jahr in der Elite in Les Gets WM-Dritter, ein Jahr später in Livigno zweiter und nun die konsequente Steigerung mit dem Weltmeistertitel. Schweizer ohne Chance Gespannt war man ob Caluoris Genitalverletzung (siehe Ride-Kolummne) ihn im heutigen Rennen behindern würde. Zur Fixation der verletzten Stelle trug Caluori unter seiner Downhill-Ausrüstung eine Cross-Country-Rennhose von U23-Weltmeister Nino Schurter. Seine Verletzung hatte aber laut Caluori keinen Einfluss auf das Rennen: «Allgemein war das Rennen nicht schlecht, aber ich bringe es diese Saison einfach nicht auf die Reihe. Am Anfang der Saison ist so viel passiert, irgendwann glaubt man gar nicht mehr an sich selbst. Jetzt muss ich über den Winter neu aufbauen.» Kiwi-Doppelsieg bei den Junioren Gastgeber Neuseeland feierte vor den Elite-Rennen bei den Junioren einen Doppelsieg. Cameron Cole gewinnt vor Samuel Blenkinsop, der Franzose Antoine Badouard fährt auf Rang 3. Lars Peyer, der mit grossen Erwartungen ins Rennen stieg, stürzte im oberen Streckenteil. Bis zur Zwischenzeit verlor der Schweizer über 9 Sekunden. Schade, konnte er doch im zweiten Streckenteil mit der Weltspitze mithalten. Der Sturz machte Peyers Medaillenträume zu nichte und es reichte nur für den 11. Schlussrang. «Ich bin gestürzt und musste danach fünf Meter nach oben laufen. Bis dahin hatte ich ein gutes Gefühl. Klar habe ich nicht aufgegeben aber ich wusste, dass ich keine Chance mehr habe. Ich wollte vor dem Start genau eine Medaille: Gold», meinte der sympathisch selbstbewusste Hoffnungsträger des Schweizer Downhillsports. Rangliste Herren (PDF) Rennanalyse Herren (PDF) Rangliste Damen (PDF) Rennanalyse Herren (PDF) Rangliste Junioren (PDF) Rangliste Juniorinnen (PDF) www.ride.ch/website/bilder_wm06.php |
Meldung vom 26. August 2006 (Autor: red ) |







