| SPC Chaux-de-Fonds: Spitz gewinnt vor Sydor |
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Sie stand nicht auf den Startlisten, und alle erwarteten, dass sie beim Bundesliga-Lauf in St. Märgen antreten würde ? auch ihr Fanclub, der vor Ort war. Im letzten Moment disponierte die Weltmeisterin aber um und reiste in die Schweiz, um ihre Form beim «Swisspower Cup»-Lauf in La Chaux-de-Fonds gegen starke Konkurrenz zu testen. Und der Test darf als Erfolg verbucht werden: Sabine Spitz lieferte sich mit Alison Sydor einen harten Kampf und gewann schliesslich mit 12 Sekunden Vorsprung auf die Kanadierin. Dahinter klassierte sich Petra Henzi als beste Schweizerin im dritten Rang. Bei den Juniorinnen siegte Emilie Siegenthaler sicher vor Nathalie Schneitter und der Französin Israel Hanna. Dagegen hatten es die Juniorinnen gegen die Franzosen schwer: Stéphane Tempier gewann vor Benjamin Giraud und Michael Hutter, Europameister Nino Schurter war dagegen nicht am Start. Henzi fährt in Klassefeld aufs Podest Schon bei der ersten Zielpassage in La Chaux-de-Fonds fuhren die beiden Erstklassierten der Weltmeisterschaften von Lugano-Rivera 2003 an der Spitze: Alison Sydor und Sabine Spitz legten vom Start weg ein sehr hohes Tempo vor, dahinter folgten Barbara Blatter, Petra Henzi und die Amerikanerin Mary McConneloug je einzeln. Bei der zweiten Zielpassage hatte sich Sabine Spitz dann schon leicht von Sydor abgesetzt, und Blatter musste Henzi zuerst aufschliessen und darauf ziehen lassen. McConneloug konnte schliesslich mit einer schnellen, letzten Runde Blatter noch auf Rang Fünf verweisen, während sich auf den ersten drei Positionen bloss noch die Zeitabstände änderten. Damit klassierten sich auf den ersten fünf Rängen ausschliesslich Fahrerinnen, die auch in Athen starten werden. Mit Katrin Leumann auf Rang Acht schaffte bloss noch eine weitere Schweizerin einen Platz in den Top Ten. Französische Junioren stechen die Schweizer aus Auch im Rennen der Junioren bekamen es die Ridegenossen mit starker Konkurrenz aus dem Ausland zu tun ? vor allem aus Frankreich waren zahlreiche starke Junioren angereist. Und einer von ihnen, Stéphane Tempier, legte von Beginn ein derart hohes Tempo vor, dass er vom übrigen Feld erst wieder im Ziel gesehen wurde ? oder beim Überrunden. Dahinter lieferten sich Michael Hutter, Nicola Rohrbach sowie die gegen Rennende nachlassenden Rudolf Biedermann und Christian Willi einen heissen Kampf mit Benjamin Giraud, einem weiteren Franzosen. Dieser war für die Schweizer aber etwas etwas zu stark und sicherte sich Platz Zwei, dahinter distanzierte Michael Hutter dank einer schnellen letzten Runde Nicola Rohrbach noch knapp. Siegenthaler bei Juniorinnen überlegen Bei den Juniorinnen ging Europameisterin Emilie Siegenthaler das Rennen behutsam an. So lag sie bei der ersten Zielpassage zusammen mit Nathalie Schneitter und der Französin Israel Hanna an der Spitze, während dahinter bereits eine grosse Lücke entstanden war. In der zweiten Runde konnte sich Siegenthaler dann von ihren beiden Konkurrentinnen deutlich absetzen, während Schneitter vorübergehend den Anschluss an Hanna verlor. In der dritten und letzten Rennrunde baute dann die Führende ihren Vorsprung weiter aus, und dahinter stiess Nathalie Schneitter mit einer starken Schlussrunde noch auf den zweiten Rang vor ? etwas begünstigt von der Tatsache, dass die Französin Israel Hanna deutlich langsamer wurde Swisspower Cup 2004, Lauf 9 in La Chaux-de-Fonds Resultat Damen Elite: 1. Sabine Spitz, GER, Fusion Pro MTB Racing, in 2:00.43 Stunden 2. Alison Sydor, CAN, Rocky Mountain-Business Object, + 0.12 3. Petra Henzi, Rombach, Fischer-BMC, + 1.16 4. Mary McConneloug, USA, Seven Cycles, + 2.12 5. Barbara Blatter, Bülach, Specialized International, + 2.52 6. Robyn Wong, NZL, Scott New Zealand, + 6.02 7. Sabrina |
Meldung vom 15. August 2004 (Autor: red ) |







