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Ein 2-Radgewitter war fürs Red Bull Road Rage angesagt. Pünktlich zum Start zogen über dem Gurnigelpass düstere Wolken auf und strömender Regen setzte ein. Trotzdem donnerten vier Athleten gleichzeitig die Passstrasse runter – Rennradfahrer gegen Downhill-Mountainbiker! Der französische Strassenspezialiste Gualandi pflügte sich schliesslich am schnellsten durch das Unwetter.
Los ging es neben der Stierenhütte. Vom Panorama mit Gantrischgruppe und Thunersee war da für einmal nichts zu sehen. Vielmehr katapultierte eine Holzrampe die 54 Teilnehmer zunächst in Einzelzeitläufen hinein in eine gräuliche, mit je 14 Links- und Rechtskurven gewürzte Suppe. Während inoffiziellen Quellen zufolge im Training noch Tempi um die 100 km/h gefahren wurden, notierte die Zeitmessung auf nasser Strecke noch 71.32 km/h als Topspeed. Aufgestellt vom Walenstädter Reto Wetli.
Jedenfalls qualifizierten sich die besten 32 für die darauf folgenden Finalläufe im K.-o.-System. Angefangen bei 1/8-Finals waren diese nicht minder umkämpft wie nass. Doch letzteres tat der Stimmung unter den Teilnehmern keinen Abbruch. Motiviert liessen sich die beiden Ersten immer wieder an den Start karren. Und so stieg mit Guillaume Gualandi der spätere Sieger Runde für Runde auf, bevor er sich im Finale dann neben Ruhm und Ehre den Grossteil des Preisgeldes von 5000 CHF einheimste.
Gümmeler oder Biker?
Und wer sind nun die schnelleren Abfahrer? Dazu nur soviel: Das schnellste Rennrad passierte die Geschwindigkeitskontrolle mit 69.99 km/h... Auch eine Dame des Bigla Frauenrennteams hatte es in ihren Fahrten sehr eilig, jeweils ins Ziel zu kommen: Bettina Kuhn aus Bad Ragaz schied erst in den 1/4-Finals aus und fand das 1. Red Bull Road Rage in Europa „einfach nur geil!“ Eine trockenere Fortsetzung folgt hoffentlich bald.
Rangliste Red Bull Road Rage
1. GUALANDI Guillaume, Frankreich
2. FISCHBACH Johannes, Deutschland
3. HOFMEIER Stefan, Schweiz
4. CHRISTEN Fabian, Schweiz
www.redbullroadrage.ch
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Meldung vom
07. September 2008
(Autor:
red )
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