| Rinderknecht Quali-Dritter an der WM |
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Roger Rinderknecht ist bereit für die Titelkämpfe: Er fuhr in der Qualifikation auf Rang Drei - und sieht fürs Rennen noch Steigerungspotenzial. Die Four Cross-Strecke in Rotorua gilt als eine der schwierigsten und spektualärsten, die der Bikesport je gesehen hat. Selbst ein Wallride wurde eingebaut, und erste Opfer hat der Kurs auch schon gefordert: Sowohl Wade Bootes (Sturz mit Verletzung) wie auch Eric Carter (nach Fahrfehler nicht qualifiziert) sind im Finale nicht dabei. Drei Wochen nach den BMX-Weltmeisterschaften in Sao Paulo tritt der Winterthurer Roger Rinderknecht an den nächsten Titelkämpfen an. In Brasilien war es ihm noch nicht ganz nach Wunsch gelaufen: Gegen starke Konkurrenz musste er nach einem Fahrfehler im Viertelfinale die Segel streichen. Zehn Zentimeter fehlten ihm zur Halbfinal-Qualifikation. Wenn Rinderknecht in einem Jahr diese Leistung wiederholt, wäre er für die olympische BMX-Premiere in Peking 2008 qualifiziert. Dritter trotz Riesenfehler Im Moment ist das aber Zukunftsmusik, und Rinderknecht konzentriert sich ganz auf den zweiten Saison-Höhepunkt: Im neuseeländischen Rotorua will er an den Mountainbike-Weltmeisterschaften in der Disziplin «Fourcross» aufs Podest steigen - je höher, desto besser. In der Qualifikation, die in der Nacht auf den Mittwoch ausgetragen wurde und darüber entscheidet, welche vier Fahrer gegeneinander anzutreten haben, lief es Rinderknecht zwar noch nicht perfekt. «Ich blieb mit einer Pedale an einer Fahne hängen, was sicher etwas Zeit gekostet hat. Dass ich trotzdem die drittbeste Zeit hingelegt habe, stimmt mich sehr zuversichtlich für das WM-Rennen.» Bis zur Nacht auf den Freitag, wenn das Four Cross-Finale über die Bühne geht, hat Rinderknecht noch etwas Zeit, um die letzten Feinheiten der Strecke in den Griff zu bekommen. «Der Parcours ist der Wahnsinn: Schon der Starthügel ist ungemein steil und katapultiert uns mit unglaublichem Tempo über die folgenden, sehr abwechslungsreichen Sprungkombinationen. An einer Stelle haben die Streckenbauer gar einen veritablen Wallride hingestellt. Das WM-Rennen wird sicher kein Zuckerschlecken, doch ich denke, es wird mir gefallen.» Dass sich mit dem Australier Jared Graves einer seiner stärksten Konkurrenten verletzt hat, bedauert Rinderknecht: «Erstens sind noch viele andere Fahrer am Start, die für eine Medaille gut sind. Und zweitens weiss ich genau, wie frustrierend es ist, wegen gebrochener Knochen zuschauen zu müssen.» |
Meldung vom 24. August 2006 (Autor: red ) |







