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Radprofis: Ab sofort nur noch mit Helm
Gute Neuigkeiten für alle Hersteller von Fahrradhelmen: Seit dieser Woche sind auch die Strassenprofis vom Weltradsportverband UCI aus verpflichtet, einen Helm zu tragen. Einzige Ausnahme sind Etappen mit Bergankünften, wo die Helmpflicht auf den letzten fünf Kilometern gelockert wird. Der an diesem Wochenende beginnende «Giro d?Italia» ist das erste grosse Rennen, an dem die Helmpflicht gilt. Der tödlich verlaufene Sturz des Kasachen Andrej Kiwilew bei der Etappenfahrt Paris-Nizza hatte das Umdenken der Radprofis bewirkt.



Die Zeiten von Sturzriemchen und Bandanas, den farbigen Kopftüchern der Herren Pantani, Brochard und Durand, sind seit dieser Woche vorbei: Im Gefolge des tödlichen Sturzes des Kasachen Andrej Kiwilew bei Paris-Nizza war die Helmpflicht auch für Strassenprofis überfällig. Zwar wehrten sich einige Fahrer wie Ex-Weltmeister Laurent Brochard noch lange gegen die Helmpflicht, aber mit Bummelstreiks wie 1991 ist definitiv nicht mehr zu rechnen: Denn erstens sind die Velohelme seither wesentlich leichter und mit einer besseren Lüftung versehen worden. Und zweitens gilt bei Rennen in Belgien und Holland schon seit einigen Jahren eine strikte Helmpflicht. Last but not least: Ein Helm ist nicht bloss ein Schutz, sondern eignet sich als zusätzliche Werbefläche für Sponsoren, die prominent ins Bild gerückt werden kann.


www.uci.ch


Meldung vom 08. Mai 2003 (Autor: red )
 

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