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Bei der zweiten Etappe des Afxentia MTB-Etappen-Rennens über 7,4 Kilometer in Mantra tou Kampiou (Zypern) lag erneut der Belgier Roel Paulissen vorne. Er schlug Fredrik Kessikaoff mit 29 Sekunden Vorsprung. Dessen Landsmann Magnus Darvell verlor als Dritter weitere drei Sekunden. Im Damen-Wettbewerb zeigte die frühere Juniorenweltmeisterin im Zeitfahren, Tereza Hurikova, ein starke Leistung. Sie war 30 Sekunden schneller als die überraschend starke Alexandra Engen.
Auf einem technisch anspruchsvollen Kurs mit steilen Downhills, war Paulissen von sich selbst überrascht. «Das ist eigenlich nicht meine Disziplin. Ich kam gut durch die technischen Sektionen aber die letzten zwei Kilometer sind so schwierig. Ich hatte keine Kraft mehr. Diese Art von Rennen tun immer besonders weh, die Beine brennen regelrecht», kommentierte der Cannondale-Vredestein-Fahrer sein Rennen.
Hinter ihm lag das Klassement sehr eng zusammen. Zwischen Kessiakoff auf Rang Zwei und dessen Full-Dynamix Teamkollegen Emil Lindgren (Swe) lagen nur 16 Sekunden. Und Lindgren hatte an diesem Tag Pech, als sein Vorderrad zwei Kilometer vor dem Ziel Plattfuss erlitt. Das kostete ihn vielleicht den zweiten Platz. Auch der sechstplatzierte Karl Platt erlitt einen Reifendefekt, hatte aber trotzdem nur 19 Sekunden Rückstand auf Kessiakoff, der gestand, dass die Zeitprüfung überaus «schmerzhaft» gewesen sei. «Es ist 20 Minuten reines Leiden. An einer Stelle habe ich einen Fehler gemacht, der mich vielleicht zehn Sekunden gekostet hat», sagte er.
Magnus Darvell, ein neuer Name zwischen all diesen Weltklassfahrern, war natürlich zufrieden mit seinem dritten Platz. «Es fühlt sich gut an. Klar, trainiere ich normal für Cross-Country-Rennen aber die kurzen Zeitfahren liegen mir. Die Strecke hat mir Spass gemacht», erklärte Darvell.
Schnelle junge Damen
Nachdem Sabine Spitz und Petra Henzi beim Afxentia time trial nicht an den Start gingen, war es keine Überraschung, dass Tereza Hurikova das Rennen gegen die Uhr dominierte. «Vor dem Rennen war ich müder als gestern aber jetzt nach dem Rennen fühle ich mich besser. Das macht mich zuversichtlich für das Cross-Country-Rennen morgen, obwohl es heute härter war als gestern und ich eine Menge Energie verloren habe. Ich denke vier Runden auf diesem Kurs werden ganz schön hart», meinte die 21-jährige Hurikova nach ihrem Sieg.
Mit Zeitfahren kennt sie sich ohnehin gut aus, speziell auf der Strasse. Bei den Strassen-Weltmeisterschaften in Stuttgart 2007 wurde sie im Zeitfahren 14. und 2004 hatte sie als Juniorin Gold im Zeitfahren gewonnen. So darf man sie letztlich als eine Zeitfahrkönigin bezeichnen.
Alexandra Engen, die 20-jährige Schwedin, strahlte nachdem sie die Ziellinie überquert hatte. «Ich mag es richtig ans Limit zu gehen. Als junge Fahrerin geht das einfacher als wenn Du mal die langen Distanzen gewohnt bist. Und ich mag es wenn der Kurs technisch anspruchsvoll ist. Dann hast du die Schmetterlinge im Bauch», erzählte sie lachend.
Heather Irmiger (28) konnte die beiden jungen Damen nicht schlagen, war aber mit ihrer Leistung nicht unglücklich. «Ich hatte Spaß auf der Strecke und es war eine gute Gelegenheit zwischen den beiden Cross-Country-Rennen den Körper wach zu halten», sagte Irmiger.
In der Gesamtwertung des Afxentia Etappenrennens führt Hurikova jetzt 6:56 Minuten vor Engen und 10:53 Minuten vor Irmiger. Das Zeitfahren ist nicht Teil des Cyprus Sunshine-Cup im Gegensatz zum Cross-Country-Rennen am Sonntag (12 Uhr Ortszeit).
Im Afxentia Männer-Klassement führt Paulissen mit 2:18 Minuten vor Kessiakoff und 2:37 Minuten vor Lindgren.
Quelle: Pressemitteilung
www.mtbcyprus.com
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