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Die Finalläufe der BMX-Rennen an den Olympischen Spielen mussten wegen starken Regens um einen Tag verschoben werden. Damit werden Roger Rinderknecht und Jenny Fähndrich neu morgen Freitag um 4 Uhr mitteleuropäischer Zeit ins Rennen gehen. Am gleichen Tag starten die Mountainbikerinnen ins Rennen. Neben den Topfavoritinnen wie Premont, Kalentieva, Pendrel oder Fullana sind mit Petra Henzi und Nathalie Schneitter zwei Schweizerinnen mit ihm Rennen, die mindestens für ein Olympisches Diplom gut sein sollten. Der Start erfolgt um 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Normalerweise finden BMX-Rennen auch bei Regen statt, die Rennstrecke in China mit der grossen Startrampe, den riesigen Anliegern und dem grossen Roadgap ist aber bei nassen Bedingungen zu gefährlich. Deshalb entschloss man sich zur Verschiebung. Können die Rennen auch am Freitag nicht durchgeführt werden, müssten die Finalläufe abgesagt und die Medaillen nach den Zeiten aus dem Qualifikationslauf vergeben werden. Damit wären Mike Day (USA) und Anne-Caroline Chausson (FRA) die neuen Olympiasieger.
In China wird man aber alles daran setzen, die Rennen durchzuführen. Eine Absage wäre fatal für den BMX-Sport, wird dieser doch in Peking das erste Mal als Olympische Disziplin ausgetragen und stösst bei Zuschauern und Medien auf enorm positives Echo. Vor allem an der US-Westküste ist Begeisterung riesig. Das ist auch der Grund, warum die Rennen früh am Morgen ausgetragen werden: Mit der Zeitverschiebung werden damit die Läufe in und um Kalifornien exakt zur abendlichen Hauptsende-Zeit übertragen
Die BMX- und Mountainbike-Rennen werden vom Schweizer Fernsehen live übertragen.
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Meldung vom
21. August 2008
(Autor:
red )
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