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| Maverick: High-End-Federgabel im Anmarsch |
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Schon mit den Maverick-Rahmen setzte RockShox-Gründer Paul Turner neue Standards in Sachen Detailliebe und Verarbeitungsqualität. Nun präsentiert Maverick eine Gabel, die variablen Federweg, souveräne Steifigkeitsreserven und geringes Gewicht kombiniert. Die aufwändige Produktion und Turners Qualitätsansprüche dürften allerdings dafür sorgen, dass die Doppelbrückengabel einer kleinen, aber feinen Kundschaft vorbehalten bleibt. Auf den ersten Blick ist die Maverick-Gabel eine Doppelbrücken-Gabel nach dem Upside-Down-Bauprinzip. Auch der in die obere Krone integrierte Vorbau verweist auf die Vorbilder aus dem Abfahrtssport. Doch damit genug der Anleihen an die Downhiller, sonst wimmelt es von Turner-eigenen Lösungen. So ist die untere Gabelkrone fest mit den konifizierten, aufwendig geformten Tauchrohren verschweisst, und ein spezieller, flacher Steuersatz verbirgt sich unter der oberen, verschraubten Gabelkrone. Die Ausfallenden erinnern an Verschlüsse eines Instrumenten-Koffers, bloss sind sie für die Aufnahme von Achsen mit 24 Millimetern Durchmesser vorgesehen. Noch sind für dieses System keine Naben von grossen Herstellern erhältlich, aber Turner sucht nach Lizenznehmern. Für lange, harte Touren ist die Maverick-Gabel ideal, weil sie bloss 1500 Gramm wiegt, aber dennoch zwischen 10 und 15 Zentimetern Federweg bietet- ohne Werkzeug und unterwegs einstellbar. Zudem sorgen die weit nach vorne gekröpften Gabelkronen dafür, dass der maximale Lenkeinschlag auch in engsten Serpentinen noch ausreicht. Als Upside-Down-Gabel verträgt sich das Edelteil nur mit Scheibenbremsen. Die ersten Testexemplare der Maverick-Gabel sollen Europa im August erreichen, bis dann bietet die englische Seite www.singletrackworld.com eine interessante Vorausschau mit verschiedenen Detailansichten. Der Preis? Steht zwar noch nicht fest, dürfte aber mehr als einen Franken pro Gramm betragen. |
Meldung vom 12. Juli 2002 (Autor: red ) |







