| Maribor: Kovarik, Chausson gewinnen |
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Am Hausberg Pohorje im slowenischen Wintersportort Maribor sorgten die Speed-Spezialisten auf anspruchsvollen Strecken für viel Spektakel. Die Schweizerinnen und Schweizer blieben diesmal von Materialpannen verschont - und konnten den Rückstand zur Spitze prompt minimieren. So belegte Sandra Walker (SantaCruz) im Rennen der Frauen Rang 8, und Claudio Caluori (Maxxis MSC-Taillefer) kam auf Platz 12. Downhill: Wetterpech für die Frauen Die Qualifikationsläufe zum Abfahrtsrennen am Sonntag fanden morgens noch bei trockener Witterung statt. Der Regen schien auf die 12 Qualifikationsschnellsten der Frauen zu warten. Entsprechend heftig wurde das Klassement bei den Frauen durcheinander gewirbelt: Nur die Siegerin Anne-Caroline Chausson (FRA, Volvo-Cannondale) und die Zweite Sabrina Jonnier (FRA, Intense) konnten sich sowohl in der Quali wie im Rennen weit vorne klassieren. Leidtragende der Wetterlotterie waren Marielle Saner, Missy Giove (beide Global Racing), Fionn Griffiths (GB, Ancilotti) und die Siegerin der Vorwoche, Tracy Moseley (GB, Team KONA). Sie alle waren im Qualifikationslauf Chausson nah auf den Fersen und schneller als Jonnier gewesen, verloren aber im Finale wegen der tückischen Bedingungen viel Zeit. Von den Wetterkapriolen profitieren konnten dagegen die beiden jungen Österreicherinnen Petra Bernhard (Rainer-Wurz.com) und Anita Molcik (Bank Austria), die auf die Ränge Drei und Vier fuhren. Auch Sandra Walker erreichte ihren achten Platz bei noch trockenen Bedingungen. Die weiteren Ränge der Schweizerinnen: 12. Marielle Saner, 16. Pascaline Reusser, 20. Sarah Stieger, 24. Sandra Hohl, 29. Daniela Bossard Bis zum Finallauf der Männer hatte der Regen wieder aufgehört, und so kam es anders als beim Rennen der Frauen kaum zu Verschiebungen im Klassement. Der Brite Steve Peat (Orange Britain) konnte in der Qualifikation den Sieger der Vorwoche, Chris Kovarik (AUS, Intense), noch um neun Hundertstel distanzieren. Im Rennen hatte dann aber der junge Australier erneut die Nase vorn: Allerdings trennten die ersten Beiden nur eine Hundertstelsekunde! Claudio Caluori (Maxxis MSC-Taillefer) blieb diesmal von Materialpech verschont und bestätigte mit seinem zwölften Rang, dass der Abstand zur Weltspitze schmilzt: Knapp elf Sekunden fehlten in Maribor auf den Sieger. Auch Tomas Ryser (24., +14:68), Andreas Steffen (34., +18:13) und Rene Wildhaber (36., +18:78) setzten sich positiv in Szene. 4-Cross: Wieder Chausson, erstmals Mike King Ihren Sieg im ersten «4-Cross»-Rennen des Worldcup in Schottland bestätigen konnte Anne-Caroline Chausson (Volvo-Cannondale). Obwohl sich nur 12 Starterinnen und keine Schweizerinnen für das Nachtfinale qualifizierten, dürfte ihr der zweite Erfolg mehr wert sein. Denn der Französin gelang es, die langjährige Slalom-Dominatorin Katrina Miller (AUS, Jamis) zu distanzieren. Das Podest komplettierte Sabrina Jonnier (FRA, Intense). Bei den Herren war der Finallauf schon nach der ersten Kurve entschieden: Der ehemalige BMX- und Downhill-Weltmeister Mike King (USA, Haro LeeDungaree) sprintete am schnellsten und zwang so Brian Lopes (USA, GT Bicycles) dazu, zu viel Risiko einzugehen. Die Folge: Lopes stürzte und hatte für den Rest des Finals genug damit zu tun, sich vor Steve Peat (GBR, Orange Britain) und Kirt Voreis (USA, Haro LeeDungaree) zumindest den zweiten Rang zu sichern. Aus der Schweiz waren leider «nur» die jungen Wilden am Start, während arrivierte Fahrer vor der neuen Diziplin zurück zu schrecken scheinen. Samuel Zbinden war in der Qualifikation knapp der schnellste Schweizer und landete auf Rang 60, unmittelbar vor Ramon Hunziker. Mario Schurter erreichte Rang 74, Thomas Schwegler wurde 93ster. |
Meldung vom 10. Juni 2002 (Autor: red ) |







