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Beim Weltcuplauf in Madrid kann die Spanierin Marga Fullana einen Heimsieg erzielen und das Rennen vor Marie-Hélène Prémont und Lene Byberg gewinnen. Unerwartet positiv ist die Bilanz der Schweizerinnen: Mit Nathalie Schneitter, Petra Henzi, Marielle Saner und Katrin Leumann sind gleich alle Leistungsträgerinnen der Schweiz unter den besten 13.
Die Podestplätze sind im Rennen auf dem Rundkurs inmitten der Spanischen Hauptstadt schnell ausgemacht: Fullana, Prémont und Byberg setzen sich früh und deutlich vom Rest des Feldes ab und halten gemeinsam das Tempo hoch. Keine der drei Fahrerinnen kann sich absetzen und so fällt die Entscheidung erst wenige Meter vor dem Ziel. Die Weltmeisterin Fullana kann in der Schlussphase am meisten Kräfte mobilisieren. Für die Spanierin ist dies bereits der 16. Weltcupsieg mit welchem sie sich in der Gesamtweltcup-Wertung nun deutlich von Osl und Byberg absetzen kann.
Eine positive Bilanz können in Madrid die Schweizerinnen aufweisen. Mit vier Schweizerinnen unter den besten 13 Klassierten erreicht man eine, seit langer Zeit nicht mehr erreichte Leistung. «Als viertbeste Schweizerinn auf Platz 13 klassiert zu sein ist schon etwas ungewöhnlich. Aber das ist super so!», kommentiert Katrin Leumann die Mannschaftsbilanz im Ziel.
Schwerer Sturz von Nathalie Schneitter
Für Nathalie Schneitter hätte es lange gar nach einer Spitzenplatzierung ausgesehen. Auf Rang 5 liegend stürzt sie aber schwer auf den Kopf und muss den Rest des Rennen leicht benommen fortsetzen. Und auch für Petra Henzi wäre mehr drin gelegen: Am Start ist sie mehrmals in Rangeleien verwickelt, kann nicht überholen und muss am Schluss gar vor einer engen Passage vom Bike steigen. «Ich hatte das Gefühl, bloss noch Anfängerinnen um mich herum zu haben. Vorne geht die Post ab und ich muss das Bike schieben weil sie vor mir fahrtechnisch überfordert sind», erklärt Henzi im Ziel. Sie habe eigentlich aufgeben wollen, so entnervt sei sie gewesen. Im Wissen um ihre gute Form setzt sie dann aber zur Henzi-typischen Aufholjagd an. Das Resultat ist eine Top-10-Platzierung.
Top-12 nach Rennpause für Saner
Sehr zufrieden ist Marielle Saner, die mit Rang 12 ihr bestes Weltcupresultat erzielt. In den letzten Wochen musste Saner eine Renn- und Trainingspause einlegen weil sie sich von einer Viruserkrankung nicht erholt hat . «Ich wusste überhaupt nicht, wo ich stehe. Umso erfreuter bin ich natürlich über diesen Ausgang», meint Saner im Ziel.
Rangliste Mountainbike-Weltcup Cross Country, Madrid, Damen:
1. Margarita Fullana (ESP), 1.28.24
2. Marie-Hélène Prémont (CAN), 1.28.28, +0.04
3. Lene Byberg (NOR), 1.28.39, +0.15
4. Sabine Spitz (GER), 1.30.41, +2.17
5. Catherine Pendrel (CAN), 1.30.43, +2.19
6. Elisabeth Osl (AUT), 1.31.11, +2.47
7. Eva Lechner (ITA), 1.32.18, +3.54
8. Nathalie Schneitter (SUI), 1.32.30, +4.06
9. Maja Wloszcowksa (POL), 1.32.35, +4.11
10. Petra Henzi (SUI), 1.32.45, +4.21
12. Marielle Saner-Guinchard (SUI), 1.33.13, +4.49
13. Katrin Leumann (SUI), 1.33.18, +4.54
33. Vivienne Meyer (SUI), 1.38.13, +9.49
39. Virginie Pointet (SUI), 1.39.25, +11.01
59. Catherine Lori (SUI), überrundet
DNF. Kathrin Stirnemann (SUI), überrundet
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