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Kovarik und Moseley gewinnen in Fort William
Beim Auftakt des Downhill- und 4-Cross-Worldcups im schottischen Fort William forderten der selektive Parcours und die echt britischen Witterungsbedingungen den FahrerInnen alles ab. Chris Kovarik (AUS, Intense) und Tracey Moseley (GB, Kona) waren im Downhill die Schnellsten - und bei tückischen Verhältnissen wohl auch die Geschicktesten.


Downhill: Eiertanz im Schlamm


Nach der Qualifikation freuten sich die 5000 zahlenden Zuschauer auf ein britisches Volksfest: Steve Peat (GB) hatte die 2,6 Kilometer lange Strecke mit 525 Metern Höhendifferenz knapp am schnellsten bewältigt. Claudio Caluori (Maxxis Europe) verlor als 21. gut 30 Sekunden - mit zwei Stürzen. Auch bei den Damen lagen zwei Britinnen in Lauerstellung. Marielle Saner (Global Racing) erreichte in der Qualifikation Rang 3.

Im Rennen gewannen dann die, welche das Risiko im rutschigen Schlamm richtig zu dosieren wussten - ohne zu viel Tempo raus zu nehmen. Chris Kovarik siegte bei den Männern mit 14 Sekunden Vorsprung auf die zeitgleichen Cedric Gracia (F, Volvo-Cannondale) und Nathan Rennie (AUS, Yeti). Favoriten wie Gracia, Vouilloz und Peat stürzten teils mehrmals. Nicht besser erging es Claudio Caluori: Er musste sich mit dem unüblichen Rang 63 begnügen weil ihn ein platter Reifen abbremste. Besser erging es Damien Mermoud, der sich auf den recht guten 39. Rang fuhr und damit sich als bester Schweizer rangiert.


Bei den Frauen sorgte Tracey Moseley mit ihrem ersten Weltcup-Sieg für einen Heimsieg der Britinnen. Vanessa Quin (NZL, Intense) und Sabrine Jonnier (FRA, Intense) fuhren auf die Plätze. Marielle Saner verpasste als Achte das Podest um nur 15 Sekunden, positiv überraschten Pascaline Reusser mit Rang 13 und Sandra Walker mit Rang 16.


Kaum Überraschungen im «Four-Cross»

Im erstmals ausgetragenen «Four-Cross» - einem Slalomwettbewerb mit 4 Teilnehmern auf einer Strecke - standen bei den Männern die selben Akteure auf dem Podest, welche bisher den Dual Slalom dominiert hatten: Cedric Gracia (FRA, Volvo-Cannondale) siegte vor Wade Bootes (AUS, Trek-VW) und Brian Lopes (USA, GT-Fox), Steve Peat (GBR)verpasste im Finale das letzte Tor und wurde darum auf Rang Vier zurück versetzt. Bei den Frauen war nach einem Sturz der Qualifikationsschnellsten Katrina Miller (AUS, Jamis) im Halbfinale der Weg frei für Anne-Caroline Chausson (FRA, Volvo-Cannondale). Das rein französische Podest komplettierten Sabrine Jonnier (FRA, Intense) und die erst 19-jährige Celine Gros (FRA, Morzine-Avoriaz). Schweizer oder Schweizerinnen reichte es nicht bis in die Final-Wettkämpfe im «Four-Cross».




Meldung vom 03. Juni 2002 (Autor: red )
 

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