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Indian Summer neu mit Bremsleitungen, Bikewear
Neben den Neuheiten von Orange und DMR präsentierten die Jungs von Indian Summer in Friedrichshafen auch zwei neue Marken, für die sie den Schweizer Vertrieb übernehmen werden: «Goodridge»-Stahlflexleitungen sind beliebig kürzbar, passen an praktisch alle hydraulischen Bremssysteme und schonen den Lack des Bikes. Und mit den locker geschnittenen Klamotten von «Royal Racing» setzten Steve Peat und seine Teamkollegen schon in der laufenden Worldcup-Saison ein deutliches Zeichen gegen den Gümmeler- und Aero-Look.



Goodridge: Ablängbare, lackschonende Stahlflex-Leitungen

Stahlflex-Leitungen für hydraulische Bremsen haben unbestrittene Vor-, aber bisher auch Nachteile: Die Dinger sind oft nur mühsam ablängbar, zudem hobeln sie schnell den Lack vom Rahmen, wenn sie daran reiben. Mit den Metallflex-Leitungen von Goodridge kann man diese Nachteile getrost vergessen: Diese sind dank einer Teflon-PTFE-Innenleitung resistent gegen Witterungseinflüsse und ertragen selbst einen minimalen Biegeradius von 8 Millimetern ohne zu knicken. So kann man selbst einen Knoten in die Leitung legen, ohne sie zu beschädigen.

Zudem lassen sich die Leitungen beliebig kürzen und sind mit verschraubbaren Edelstahl-Anschlüssen kombinierbar, was vor allem die Mechaniker freuen wird: Damit passen die Goodridge-Leitungen an fast alle hydraulischen Bremssysteme. Weitere Vorteile: Dank hoher Formstabilität dehnen sich die Leitungen nicht aus, was dem Druckpunkt des Bremssystems zu Gute kommt. Und eine PVC-Aussenhülle sorgt dafür, dass der Rahmen keine Lackschäden erleidet. Neben Steve Peat und Cedric Gracia vertrauen auch verschiedene Formel 1- und Rallye-Piloten auf die Bremsleitungen von Goodridge.



Royal Racing: Rasendes Fashion-Statement

Noch britischer als die Orange- und DMR-Bikes kommt die Bikewear-Kollektion von «Royal Racing» daher: Kronen und britische Flaggen tauchen als gestalterische Elemente auf Trikots und Hosen auf. Die locker-weit geschnittenen Teile bieten nicht bloss genügend Platz für Protektoren drunter, sondern sind im Rennzirkus auch ein rasendes Fashion-Statement. Denn mit enganliegenden Rennkombis lässt sich auf langen Tret- und Speedpassagen zwar Zeit sparen, dafür sieht man aus wie ein (missratener...) Mix aus Skirennfahrer und Gümmeler.

Nix also für Steve Peat, der diesem Look den Kampf angesagt hat und statt dessen auf die weiten Klamotten von «Royal Racing» setzt. In der Schweiz wird der schnellste Downhiller des Zürcher Oberlands, Simon «Simpi» Diener, in der kommenden Saison in Kleidern von «Royal Racing» an den Start rollen. Neben Trikots und Downhill-Hosen gibts übrigens auch eine breite Palette an Freizeit-Kleidern - von T-Shirt bis zur Baseballkappe.

Meldung vom 02. Oktober 2003 (Autor: red )
 

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