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Hochsprungweltrekord bei Siemens Lake Jump
Zum siebten Mal war der Siemens mobile X Lake Jump ein spektakuläres Event Highlight ? diesmal konnten die Besucher des berühmten Züri Fäscht, dem grössten Volksfest der Schweiz, die besten Mountainbike- und BMX-Stuntfahrer der Welt dabei bestaunen, wie sie sich von einer sechs Meter hohen Rampe stürzten, über einen zwei Meter hohen steilen Kicker bis zu sechs Meter in die Höhe katapultierten und in der Luft atemberaubendes Sprungfeuerwerk zeigten bevor sie sich samt Bike in die Fluten des Zürichsees stürzten.



Am Freitag traten die zwölf Fahrer aus aller Welt an, um den gegenwärtigen Hochsprungweltrekord von 5,50 Metern, der beim letzten Siemens mobile X Lake Jump in Lugano von Igor Obu aus Deutschland aufgestellt wurde, zu schlagen. Trotz widriger Witterungsbedingungen mit starken Regenfällen und Sturmböen, näherten sich die Fahrer schnell der Rekordmarke ? und stellten alle die 5,50 Meter ein. Als nächstes wurde die Latte der Hochsprunganlage auf 5,80 Meter hoch gekurbelt. Auch die neue Weltrekordmarke wurde von zwei Dritteln der Fahrer mit Leichtigkeit übersprungen. Sie hatten sogar noch viel Luft. Die Jagd nach einem neuen Weltrekord ging weiter. Schliesslich, bei 6,10 Metern Höhe, blieben nur noch zwei Fahrer übrig: Roland Harrer, mehrfacher X Lake Jump Sieger aus Österreich und der Franzose Christopher Hatton, der zum ersten Mal am Siemens mobile X Lake Jump teilnahm. Angefeuert von den Zuschauern traten sie mit aller Kraft in die Pedale, schossen mit Spitzengeschwindigkeiten die Rampe hinunter, katapultierten sich über die steilen Kicker in die Höhe und flogen über die Latte ohne sie auch nur im entferntesten zu berühren. Die Menge tobte, denn sie waren nicht nur Zeuge eines neuen Weltrekords geworden, sondern die Sieger hatten ihn gleich um sechzig Zentimeter eingestellt.



Beim Best Trick Wettbewerb am Samstag mussten die Extremsportler ihre besten Stunts, wie Rotationen, Inverted Tricks (mit dem Kopf nach unten) oder Freestyle Stunts (z.B. Superman Seat Grab) in drei aufeinander folgenden Läufen zeigen. Die Tricks der Fahrer aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn, England und den USA wurden von einer Expertenjury bestehend aus Frorider Tarek Rasouli (GER), dem mehrfachen X-Lake Jump Teilnehmer Cyril Cabiac (FRAU), der aufgrund einer Verletzung nicht springen konnte, sowie Street-Style und Trialfahrer Mario Preining (AUT) nach technischem Schwierigkeitsgrad, Ausführung und Höhe. Die Judges hatten es nicht leicht, denn ein Highlight jagte das nächste. Die Zeitlupe wiederholte auf der Vidiwall was das Auge kaum glauben konnte: zweieinhalbfache Back Flips, Back Flips 360, No Hand Front Flip, 720 Grad Drehungen und mehr. Igor "The Fireball" Obu aus Deutschland zündete in jeder Runde einen pyrotechnischen Effekt an seinem Bike und auf seinem Rücken, bevor er als glühender Feuerball ins Wasser tauchte.



Für seinen Back Flip Tale Whip, einen Back Flip 360 und einen Double Back Flip 180 erhielt der Österreicher Roland Harrer die höchste Punktzahl (75.5) von der Jury und gewann auch in der Disziplin Best Trick, gefolgt von dem amerikanischen Double Back Flip Spezialisten John Jesme (69.2) und dem französischen Dirt Jumper Nicolas Duye (65.2), der neben stylischen Inverted Tricks ebenfalls einen 360 Flip zeigte.



Final Results Best Trick

1. Roland Harrer, 75,5

2. John Jesme, 69,2

3. Nicolas Duye, 65,4

4. Julien Botella, 60,2

5. Niels Peter Jensen, 58,9

6. Attila Nagy, 58,8

7. Daniel Preining, 56,9

8. Christopher Hatton, 56,8

9. Markus Hampl, 50,8

10. Simon Stevens, 49,4

11. Robert Jauch, 37,0

12. Igor Obu, 34,3



Final Results X High Jump

1. Roland Harrer, 6.10 m

1. Christopher Hatton, 6.10 m





Meldung vom 04. Juli 2004 (Autor: red )
 

Kommentare 

 
# Knubbcation 2011-06-22 21:37
Wir warn Höher

knubb-action.de
 

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