| Hintergründe und Bilder vom Weltcup in Madrid |
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Der Weltcup-Auftakt in Madrid gilt als Klassiker und nur wenige andere Rennen bringen so viele Zuschauer an den Streckenrand. Grund genug für Move, sich diesen Event nicht entgehen zu lassen und ein paar Tage in der spanischen Hauptstadt mit den Spitzenathleten unterwegs zu sein. Tobende Zuschauer bei den Herren Madrid gilt zu recht als einer der attraktiven Läufe im Cross Country-Spitzensport. Die Strecke ist in einem Park in unmittelbarer Stadtnähe angelegt, schnell mit vielen Singletrails und kurzen, ruppigen Aufstiegen. Die steilste unter diesen Rampen ist denn auch jene mit den meisten Zuschauern ? und die machen aus ihrer südländischen Mentalität keinen Hehl. Mit Megafon, Hupen und viel Geschrei werden die Fahrer über die Strecke gepeitscht. Vor allem bei der Durchfahrt des spanischen Superstars José Hermida flippten die Zuschauer förmlich aus und die Rampe glich einem Tollhaus. «In diesem Aufstieg spürte ich keine Schmerzen mehr» meinte dazu Hermidas Teampartner Ralph Näf. Er war es denn auch, der in dieser Rampe jeweils beherzt angriff und den Zuschauern das gab, was diese sehen wollten: Zweikämpfe. Früher Start der Damen Die Damen wurden in Madrid bereits um 10 Uhr in der Früh auf die Runden geschickt ? für spanische Verhältnisse viel zu früh. Zumal am Vorabend ja auch die Hochzeit des Königspaars gefeiert werden musste. Wie schon in der letzten Saison scheint auch die kommende von einer Fahrerin dominiert zu sein: Gunn-Rita Dahle fährt wie in einer anderen Kategorie, interessant ist das Rennen um die Folgeränge. Gut in Form ist die Russin Irina Kalentiewa, die das Feld hinter ihrer Teamkollegin Dahle kontrollieren konnte. Etwa gleichauf zu ihr liegen Alison Sydor, Ivonne Kraft, Annabella Stropparo, Barbara Blatter, Paola Pezzo, Alison Dunlap, Petra Henzi oder auch die krankheitshalber in Madrid nicht startende Sabine Spitz. Interessant ist nach wie vor die Anziehungskraft von Paola Pezzo auf Journalisten und Zuschauer, die mit ihrem 6. Rang ein ansprechendes Comeback in den Rennzirkus gegeben hat. Für Medaillenränge bereit sind auch die beiden Schweizerinnen Barbara Blatter und Petra Henzi, die mit Platz sieben und neun ihre Olympia-Ambitionen angemeldet haben. Neue Frisuren aus Bülach Seit kurzem teilen übrigens Balz Weber und Barbara Blatter nicht nur den Wohnort, jetzt tragen sie auch die gleiche Frisur: Einen Wenige-Milimeter-Kurzhaarschnitt. In die gegenteilige Richtung scheint dabei Thomas Frischknecht zu gehen. Seine Haarpracht wird von Rennen zu Rennen länger. Hätte übrigens Ralph Näf das Rennen in Madrid gewonnen, hätten sowohl Move-Herausgeber Thomas Giger als auch Merida-Mechaniker Leo Windlin und Merida-Gangster Marco Fröbe eine Kahlrasur abgekriegt. Glück gehabt. Mal abgesehen von der Meldung, dass der Lebenspartner von Gunn-Rita Dahle und Marco Fröbe in der Freitag-Nacht vor dem Rennen auf dem Fussmarsch zurück vom Ausgang von der Polizei rüde festgehalten wurden, gibts im Merida-Team nun eine emotional bedingte Verbindung ins Haus Koba. Der Schwedische Merida-Fahrer Philip Tavell ist in den festen Händen von Sarah Koba. Am Streckenrand gesehen: Der Schweizer Motorex-Boss Carlos Trave, der sich als Sponsor von wichtigen Teams und Fahrern den Weltcup-Auftakt nicht entgehen liess. ![]() Viele Zuschauer an der Rennstrecke in Madrid ![]() Gunn-Rita Dahle domniniert den Frauen-Rennsport weiterhin ![]() Fährt ganz in weiss zu seinem Weltcup-Sieg: Weltmeister Filip Meirhaeghe ![]() Barbara Blatter mit ihrem individuellen Jersey und der neuen Kurzhaar-Frisur |
Meldung vom 25. Mai 2004 (Autor: red ) |











