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Hill und Moseley gewinnen DH-Weltcup
Beim Downhill-Weltcup im Schottischen Fort William siegen vor einer riesigen, tobenden Zuschauermasse der Australier Sam Hill und die Britin Tracy Moseley. Marielle Saner wird nach einem durchzogenen Lauf achte, der ambitionierte Claudio Caluori erleidet früh einen platten Vorderreifen und wird letzter. Als bester Schweizer rangiert Damien Mermoud auf Rang 27.

Mit ihrem achten Rang ist Marielle Saner weiterhin die einzige schweizer Downhillerin, die auf internationaler Ebene ganz vorne mitreden kann. Schweizer Downhillsport. Auf der Strecke von Fort William könne sie aber irgendwie nie ihr volles Potenzial ausschöpfen, meinte Saner im Zielraum. Für einen Podiumplatz fehlten ihr lediglich vier Sekunden, was beim aussergewöhnlich langen Kurs in Fort William sehr wenig ist. Zudem wurde sie in der Startphase durch ungewöhnlich starke Windböen behindert.

Pech hatte Claudio Caluori, der sich in Fort William sehr motiviert zeigte. Caluori ist wie Saner zur Zeit der einzige Downhiller, der (theoretisch) an der Spitze mitreden kann. Mit der Umsetzung seines Potenzials in die Praxis bekundet der vielfache Schweizermeister aber Schwierigkeiten. So erleidet er in Fort William früh im Rennen einen platten Vorderreifen und handelt sich fast zwei Minuten Rückstand ein. Im Halbfinal erreichte Caluori noch Platz 15,

Lars Peyer und Nadia Latka stürzen im Qualifikationslaufs und schaffen den Einzug ins Finale nicht. Mit Damien Mermoud auf Platz 27, Sam Zbinden auf Platz 37 und Mario Schurter auf Platz 76 ist für die Schweizer Nationalmannschaft im Hinblick auf die Weltmeisterschaften 2007 auf dieser Strecke noch viel Arbeit nötig.




Meldung vom 28. Mai 2006 (Autor: red )
 

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