| Hermida geht strafrechtlich gegen Verband vor |
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Nach langem Schweigen hat sich im Fall der vorzeitigen Abreise José Hermidas von den Weltmeisterschaften einiges getan. Unterdessen ist klar, dass der spanische Verband Hermida zurückorderte, da ein auf ihn zutreffender Spitzname angeblich in der «Operacion Puerto» gegen den Dopingarzt Fuentes aufgetaucht sein soll. Hermida weist diese Vorwürfe von sich und will gegen den eigenen Verband strafrechtliche Schritte in Erwägung ziehen. Pressemitteilung Multivan Merida Biking Team Noch vor einem Renneinsatz, an den in diesen Tagen stattfindenden Mountainbike Weltmeisterschaften, ist der Mitfavorit José Antonio Hermida vom Spanischen Radverband vorzeitig in sein Heimatland zurückbeordert worden. Der Verband hat «schwerwiegende persönliche Gründe» für seine vorzeitige Rückkehr angegeben. José Hermida nahm heute Stellung zu der vorzeitigen Abreise und gab die Hintergründe bekannt. Entsprechend seiner Pressemitteilung wurde ein «Spitznamen» auf Dokumenten bei einer Person gefunden, welche in die «Operacion Puerto» in Spanien verwickelt ist. Der spanische Sportverband vermutet die Person José Hermida hinter diesem Spitznamen und leitete diese Informationen an den spanischen Radverband weiter. Diese Information veranlasste den spanischen Radsportverband José Hermida von den Weltmeisterschaften abzuziehen. Eine Stellungnahme seitens des spanischen Radverbands R.F.E.C. liegt derzeit noch nicht vor. José Hermida ist aktuell nicht von der UCI gesperrt und unterliegt keinen weiteren Sanktionen. Das Multivan Merida Biking Team wird diesen Fall äusserst kritisch verfolgen und hat umfassende Einsicht in die Akten gefordert um sich ein objektives Bild der Situation verschaffen zu können. Als eines der führenden Mountainbike-Rennteams gilt im Falle eines Dopingvergehens die Nulltoleranz-Strategie. Nachfolgend die offizielle Pressemitteilung von José Antonio Hermida, welche dem Multivan Merida Biking Team am frühen Abend des 22. August zugestellt wurde. Verantwortlich für den Inhalt der nachfolgenden Pressemitteilung ist José Hermida. Pressemitteilung von José Hermida (deutsche Übersetzung durch Ride) Am 18. August hat mir der spanische Radsport-Verband RFEC einen Fax gesandt, in dem ich direkten Anweisungen des Spanischen Sportverbandes CSD folgend aufgefordert wurde, die Nationalmannschaft in Neuseeland zu verlassen. Als Hauptgrund nannte der RFEC im Namen des CSD die Tatsache, dass in einem Dokument, das im Rahmen der sogenannten «Operacion Puerto» bei jemandem sichergestellt wurde, ein bestimmter Spitzname auftauche. Dieser Spitzname wurde irrtümlicher- und künstlicherweise mir zugeschrieben, ohne Gewissheit oder lange Überlegung. Die Begründung, mit welcher der CSD und der RFEC meine Teilnahme an den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Neuseeland vereitelt haben, ist absurd und entbehrt jeder sportrechtlichen Grundlage. Zugleich fügt sie mir so gravierenden Schaden zu, dass ich mich dazu entschieden habe, angemessene straf- und zivilrechtliche Schritte einzuleiten. Diese Schritte richten sich sowohl gegen den Generalsekretär des REFC, Herrn Bermudez Gonsalez, und den Verband REFC als solchem wie auch gegen die verantwortlichen Personen beim CSD, welche zu diesem politischen Entscheid beigetragen haben. Dies alles vor dem Hintergrund, dass 1. gegen mich keine juristischen Vorwürfe vorliegen. 2. gegen mich zur Zeit keinerlei Sanktionen ausgesprochen worden sind. Deshalb liegen keinerlei Angaben vor, die meine Professionalität in Frage stellen oder mich gar zwingen könnten, auf die Teilnahme an einem internationalen Titelkampf zu verzichten. Wegen dieser Angelegenheit sind jedoch eine Menge Zweifel, Fragen und Gerüchte bezüglich meiner Person aufgekommen. Im Umfeld von den Mountainbike-Weltmeisterschaften und dem unmittelbar bevor stehenden Start zur Spanien-Rundfahrt (Vuelta a Espa |
Meldung vom 22. August 2006 (Autor: red ) |







