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| Hauptgeldgeber sichert sich Cannondale |
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Seit Cannondale anfangs Jahr um Gläubigerschutz ersuchen musste, hatte die Investment-Firma «Pegasus Partner» zusammen mit dem bestehenden Management die Kontrolle über die Geschäfte übernommen. Nun hat diese Firma anlässlich der Versteigerung den Zuschlag für die Bike- wie auch für die defizitäre Motorradproduktion erhalten. Zwar ist die Zukunft der letzteren unsicher, aber die Bike-Division wird unter Führung des bisherigen Managements um Firmengründer Joe Montgomery und dessen Sohn Scott weiter geführt. Die Investmentfirma «Pegasus Partner» hatte von Anfang an am meisten Aktivismus gezeigt und schon im Januar 60 Millionen Dollar für beide Unternehmenszweige geboten. Zudem versahen «Pegasus»-Mitarbeiter ab diesem Moment zusammen mit dem bestehenden Management die laufenden Geschäfte. Nun erhielt «Pegasus Partner» den Zuschlag für die Fahrrad- sowie die Motorradsparte. Letztere dürfte wegen der hohen Kosten und der fehlenden Einnahmen wohl eingestellt werden. Dafür haben sich «Pegasus»-Verantwortliche ausdrücklich zum Fahrrad-Produktionsstandort USA bekannt. Auch das bisherige Management des Unternehmens um Firmengründer Joe Montgomery und dessen Sohn Scott soll im Amt bleiben. Keine Angaben wurden zu den anderen Bietern an der Versteigerung sowie zum vereinbarten Kaufpreis gemacht. Innert der nächsten zwei Wochen wird der neue Eigentümer ausführlich über die Pläne mit Cannondale informieren. Dafür hat einer der Bieter bei der Versteigerung, die holländische Accell-Group, ihre Sicht der Dinge bereits per Pressemitteilung kundgetan. Nachzulesen ist dies auf der Website des deutschen Magazins Bike-Sport-News. |
Meldung vom 24. März 2003 (Autor: red ) |







