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Beim anstehenden Weltcup in Bromont könnte Julien Absalon die Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup in der Cross Country-Klasse herbeiführen. Gewinnt er das Rennen vom Sonntag, hätte er im sechsten von acht Rennen die Wertung frühzeitig für sich entschieden. Bei den Damen ist die Ausgangslage enger.
Kann Absalon das Rennen am Sonntag für sich entscheiden – ein durchwegs realistisches Szenario – führt er danach die Gesamtweltcup-Wertung mit mindestens 530 Punkte Vorsprung an. Damit würde er uneinholbar an der Spitze liegen und die Wertung rekordverdächtig früh für sich entscheiden. Sein grosser Vorsprung ist auf seine zahlreichen Siege aber auch die, immer wieder andere Zusammenstellung der nachfolgend klassierten Athleten zurückzuführen. Wäre einer der Athleten so konstant aufs Podium gefahren wie Absalon die Rennen gewinnen konnte, der Vorsprung des Franzosen wäre deutlich kleiner.
Gegner von Absalon nur mit theoretischen Chancen
In der Theorie ist einzig José Hermida fähig, Absalon die Wertung streitig zu machen. Er müsste dafür aber sämtliche anstehenden Weltcupläufe gewinnen und Absalon dürfte im Durchschnitt nie besser als auf Rang 18 durchs Ziel fahren. Ein ähnliches Szenario stellt sich auch für Ralph Näf, der aber zusätzlich noch vor José Hermida platziert sein müsste. Auch der junge Burry Stander hat als Zweitplatzierter die theoretische Möglichkeit des Gesamtweltcupsiegs. Doch der Südafrikaner konnte noch nie ein Weltcuprennen für sich entscheiden und die Chancen sind gering, dass er ab sofort zum Seriensieger mutiert. Langer Rede, kurzer Sinn: Julien Absalon hat den Gesamtweltcup faktisch für sich entschieden, alle anderen Optionen sein Zahlenspielereien. Am Sonntag hat er die Möglichkeit, diesen ein Ende zu setzen.
Spannende Ausgangslage bei den Damen
Offener ist die Ausgangslage bei den Cross Country-Damen. Marga Fullana führt die Wertung zwar an, doch ihr Vorsprung ist gering. Elisabeth Osl, Irina Kalentieva, Catherine Pendrel und Lene Byberg liegen ihr innerhalb 200 Punkte im Nacken. Die Titelverteidigerin Marié-Hélène Prémont wird den Sieg in der Gesamtwertung nicht wiederholen können. Vor allem Irina Kalentieva und Catherine Pendrel haben die beste Ausgangslage, um Fullana den Sieg streitig zu machen. Es ist zu erwarten, dass Fullana in Bromont nicht vorne mitfahren kann weil ihr die Strecke zu technisch sein dürfte. Pendrel hat im vergangenen Jahr in Bromont bereits gewonnen und Kalentieva ist bekannt als Spezialistin für fahrtechnisch sehr schwierige Kurse. Beide dürften in der Gesamtwertung näher zu Fullana vorrücken, die Entscheidung um den Sieg wird voraussichtlich erst beim Weltcupfinale in Schladming fallen.
Ride ist in Bromont mit Journalisten und Fotografen vor Ort und berichtet umgehend nach den Rennen ausführlich mit Wettkampfberichten und Bildern von sämtlichen Disziplinen. Zusätzlich werden auf Ride.ch die TV-Livebilder der Rennen integriert (englischer Kommentar von Freecaster).
www.ride.ch/worldcup
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Meldung vom
30. Juli 2009
(Autor:
red )
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