| Gerüchteküche: Pezzo auf Specialized zum Hattrick? |
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Noch steht die Bestätigung der Meldung aus, aber am Rande ihrer Geburtstagsfeier soll das bekannteste Mami der Bikeszene, Paola Pezzo, einen tiefen Einblick erlaubt haben - in ihre sportliche Zukunft. Wie die Website der deutschen Zeitschrift «Bike Sport News» meldet, soll die zweifache Olympia-Siegerin 2004 auf die Rennstrecken zurück kehren. Dabei wird Specialized neben dem Bike auch den Helm und «Body Geometry»-Schuhe liefern, für die Verpflegung von Paola zeichnet Gatorade verantwortlich, und die schillernden Outfits dürften von Castelli geliefert werden. Damit bekommen CC-Weltmeister Filip Meirhaeghe und Barbara Blatter eine neue Team-Kollegin. Lange Pause - unverändert grosse Ambitionen Zwei mal war der Bikesport bisher an Olympischen Spielen vertreten, und sowohl in Atlanta als auch in Sidney stand die selbe Frau zuoberst auf dem Podest: Die Norditalienerin Paola Pezzo. So überrascht es nicht, dass Pezzo in Athen das Hattrick anstrebt. Über ihre Ambitionen lässt die Doppel-Olympiasiegerin darum schon gar keine Zweifel aufkommen: «Ich fühle mich nach wie vor konkurrenzfähig und werde in Athen alles versuchen, das in mich gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Ein Platz auf dem Podium ist für mich das mindeste. Nur zum Auffüllen des Startfeldes fahre ich nicht nach Athen.» In Lugano hatte sich Pezzo noch mit der Disziplin «Kinderwagen-Schieben» begnügt, nachdem sie trotz ihrer Rolle als Strecken-Patronin auf einen Start an der WM-Premiere in der Disziplin Marathon verzichtet hatte. Doping «al'italiana»: Nichtselektion statt Sperre? Interessant ist auch, was zur Olympia-Selektion in Italien zu vernehmen ist: Obwohl «la Pezzo» nach ihrem Mutterschafts-Urlaub mangels Resultaten überhaupt nicht mehr in der Weltrangliste geführt wird, soll sie von Seiten des italienischen Radsport-Verbands schon eine feste Zusage für den einzigen Startplatz Italiens im Frauenrennen von Athen erhalten haben. Dies auch darum, weil der Verband bei einer von Pezzo's Hauptkonkurrentinnen, Annabella Stropparo, offensichtliche Bedenken in Bezug auf Doping hat: Stropparo habe sich in der Vergangenheit in Bezug auf die Verwendung unerlaubter Mittelchen als «nicht ganz sauber erwiesen». Bleibt anzumerken, dass Stropparo weder positiv getestet noch gesperrt worden ist, was per se schon mehr als bemerkenswert ist. Die WADA dürfte die Praxis, des Betrugs verdächtigter Sportler statt mit einer Sperre mit einer Nichtselektion für internationale Meisterschaften zu bestrafen, mit Interesse zur Kenntnis nehmen. www.bike-sport-news.de |
Meldung vom 09. Januar 2004 (Autor: red ) |







