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Futec gewinnt den InnoPrix SoBa 2008

 Am 18. November 2008 fand im Stadttheater Olten die feierliche Preisverleihung des InnoPrix SoBa 2008 statt. Damit engagiert sich die Baloise Bank SoBa seit über 20 Jahren für innovative Produkt-und Dienstleistungsideen im Kanton Solothurn. Ausgezeichnet mit dem InnoPrix SoBa 2008 wurde das Projekt «Ermittlung von Real-Kollektivlasten an Fahrrädern im realen Fahrbetrieb» der Firma FUTEC AG aus Selzach.



Mit dem InnoPrix SoBa engagiert sich die „Stiftung der Baloise Bank SoBa zur Förderung der solothurnischen Wirtschaft“ für innovative Produkt-und Dienstleistungsideen im Kanton Solothurn. Die Stiftung glaubt an Solothurn als Wirtschaftregion und vergibt jedes Jahr den InnoPrix SoBa. Die Verleihung des InnoPrix 2008 wurde im Stadttheater Olten in angemessenem Rahmen gefeiert. Gewinnerin des InnoPrix SoBa 2008 ist die Firma FUTEC AG aus Selzach. Marc Wehrli, CEO der FUTEC AG, konnte den mit CHF 25'000.--dotierten InnoPrix SoBa 2008 in Empfang nehmen.



Zu Beginn der Preisverleihung begrüsste Alois Müller, CEO der Baloise Bank SoBa, die über 400 Gäste. Anschliessend hielt Dr. Urs Rickenbacher, CEO der Lantal Textiles, ein Gastreferat zum Thema „Innovation -Motor für Wachstum und Erfolg am Beispiel der Lantal Textiles“.

Der Stiftungsratspräsident, Dr. Jürg Liechti, stellte kurz die Geschichte und den Zweck der Stiftung vor und zeigte die Kriterien für eine erfolgversprechende Bewerbung auf. Anschliessend gab er den diesjährigen Preisträger des InnoPrix SoBa 2008, die Firma FUTEC AG aus Selzach, bekannt.



Heinz Frei, der erfolgreichste Schweizer Behindertensportler aller Zeiten, würdigte in seiner Laudatio die Leistung der Firma FUTEC AG. Der zweifache Goldmedaillen-Gewinner der Paralympics 2008 aus dem solothurnischen Etziken stellte kurz das Projekt „Ermittlung von Real-Kollektivlasten an Fahrrädern im realen Fahrbetrieb" vor und richtete einige Fragen direkt an Marc Wehrli.



Die Firma FUTEC AG aus Selzach bietet diverse Dienstleistungen für Firmen aus dem Leichtbau, der Maschinenbauindustrie, der Medizinaltechnik, der Luftfahrt und auch für Private an. Zu den Dienstleistungen der FUTEC zählen Entwicklungsengagement, Prototypenbau, Prozessentwicklung, Rapidprototyping sowie Herstellung von hochwertigen Bauteilen. Die hochwertigen Bauteile werden in einer exklusiven Produktionsstätte hergestellt. Verschiedene Werkstoffe für Hightech-Anwendungen (wie bspw. Faserverbund-Composite, Leichtmetalle und hochlegierte Stähle) werden mittels speziellen Verfahrenstechnologien wie Schweissen, Fügen/Kleben und Laminieren verarbeitet. In enger Zusammenarbeit mit kompetenten Geschäftspartnern ist FUTEC in der Lage, komplette Baugruppen und Systeme sowie Serien herzustellen. Die FUTEC engagiert sich seit 15 Jahren mit grossem Erfolg in der Entwicklung von High-Tech-Velos, welche extrem leicht ausgelegt sind und im Einsatz höchsten Belastungen standhalten.



Mit dem prämierten Projekt „Ermittlung von Real-Kollektivlasten an Fahrrädern im realen Fahrbetrieb" möchte die FUTEC die Belastungen auf ein Fahrrad im echten Fahrbetrieb ermitteln. Die Messung dieser Belastungen erlaubt es FUTEC, neue Fahrradrahmen und Komponenten zu entwickeln, deren Herstellung mittels neuer Fertigungsverfahren effizienter und kostenoptimal möglich ist.



Heinz Frei sieht die Mitarbeitenden der FUTEC AG als Spitzensportler, die mit unglaublichem Enthusiasmus, grosser Freude, Konzentration und Präzision arbeiten und dadurch Meisterleistungen umsetzen. Auf die Frage, was konkret der InnoPrix SoBa für die FUTEC AG bedeutet, antwortete Marc Wehrli: „Für die FUTEC AG und alle ihre Mitarbeitenden ist diese Auszeichnung eine sehr grosse Ehre. Der Preis ist mehr als eine Entschädigung für den grossen Aufwand, welcher mit diesem Projekt verbunden ist. Für die FUTEC AG bringt der InnoPrix SoBa Renommee, Prestige und nicht zuletzt gesteigerte Bekanntheit."



Der Anlass wurde von den Brüdern Jerry und Beni Schlapbach musikalisch begleitet. Die beiden Musiker aus der Region Olten entführten die Zuschauer in ein kurzes musikalisches Abenteuer, ganz unter dem Motto „kulturelle Innovation". Dies gelang ihnen mit der Kombination von moderner Technik, feinfühligem Gespür für Harmonie und Rhythmus und nicht zuletzt einem frechen Schuss von Mut, verschiedene Stilrichtungen gekonnt ineinander fliessen zu lassen – eben ganz innovativ.



Im Anschluss an die Preisverleihung wurden die Gäste zu einem Apéro in den Konzertsaal eingeladen. Dort konnten sich die Gäste beim Preisträger persönlich über das ausgezeichnete Projekt informieren. Während des Apéros wurden die Gäste wiederum von den Brüdern Schlapbach unterhalten. In Begleitung von weiteren Musikern spielten sie Jazz vom Allerfeinsten und sorgten so für die passende musikalische Umrahmung des Anlasses.

 

Quelle: Pressemitteilung


Meldung vom 19. November 2008 (Autor: red )
 

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