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Favoritensiege in Innertkirchen: Kalberer & Henzi
Beim dritten Lauf im Rahmen des Swisspower Cups 2002 in Innertkirchen setzten sich mit Petra Henzi (Rombach) und Thomas Kalberer (Wetzikon), die im Vorfeld meistgehandelten Favoriten überlegen durch.



Nach ihrem Sieg vor zwei Wochen in Wynigen und ihrem zweiten Platz vor Wochenfrist in Volketswil trumpfte Petra Henzi im Berner Oberland erneut gross auf. Dabei kam der 33jährigen Aargauerin das Streckenprofil entgegen: «Das Profil hier in Innertkirchen mit dem langen und schweren Aufstieg und der technisch anspruchsvollen Abfahrt kommt mir und meinen Fähigkeiten entgegen. Dazu kommt, dass ich mich im Moment einfach unglaublich gut fühle», stellte die Siegerin im Ziel zufrieden fest. Rang zwei hinter Henzi holte sich die deutsche Weltranglisten Zweite, Sabine Spitz. Bereits vor Wochenfrist in Volketswil wurde Spitz von Henzi geschlagen, die Deutsche zeigte sich jedoch sportlich fair: «Petra befindet sich in Topform und ihr Sieg geht voll in Ordnung. Zudem sind wir gute Kolleginnen und haben viel Spass miteinander. Die Enttäuschung über den verpassten Sieg ist deshalb bei mir nicht gross, im Gegenteil, Rennen mit solch starker Konkurrenz sind für mich eine ideale Vorbereitung auf die kommenden Einsätze im Weltcup.» Dritte wurde Maroussia Rusca aus Bulle. Sonja Traxel (Silenen, Swisspower Mountainbike-Team) musste sich erneut mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.



Bei den Herren dominiert momentan Thomas Kalberer das Feld nach Belieben. Der ehemalige Juniorenweltmeister realisierte in Innertkirchen seinen dritten Sieg im dritten Rennen. Noch bemerkenswerter als dieser Hattrick ist die Art und Weise, wie Kalberer diesen Erfolg realisierte: Mit dem Startschuss verabschiedete sich der Zürcher Oberländer vom Rest des Feldes und baute in der Folge seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Im Ziel betrug seine Reserve auf den Zweitplatzierten Thomas Hochstrasser (Hagendorn) beinahe



2.5 Minuten. Für seine Exploits der letzten Wochen hat Kalberer selber keine schlüssige Erklärung: «Es gibt kein Geheimnis. Als wichtigste Voraussetzung sehe ich die Tatsache, dass bei mir zum ersten Mal seit langen die Gesundheit 100%ig stimmt. Ich kann gut trainieren und im Rennen läuft alles nach Wunsch.» Respekt für die Leistungen von Kalberer hatte auch der Zweitplatzierte Thomas Hochstrasser: «Ich glaubte nach meinen harten Trainings der letzten Wochen, dass ich heute spritzig und topfit wäre. Doch Thomas Kalberer belehrte mich eines besseren. Ich hatte im langen Aufstieg keine Chancen und in den Downhillpassagen ist er sowieso einsame Klasse.» Im Rennen um Rang drei entschied der Haldensteiner Silvio Bundi das innerbündnerische Duell gegen Daniel Sol

Meldung vom 28. April 2002 (Autor: red )
 

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